Sabalenka rockt Rom mit Gucci-Tasche und fordert Tennis-Revolution
Tomislav PaffrathSabalenka rockt Rom mit Gucci-Tasche und fordert Tennis-Revolution
Aryna Sabalenka setzt bei den Rome Open ein modisches Statement
Am Donnerstag sorgte Aryna Sabalenka bei den Rome Open für Aufsehen – und zwar nicht nur mit ihrem Tennis. Die Weltranglistenerste betrat den Platz mit einer Gucci-Handtasche in der Hand, ein Novum für eine Spitzenspielerin der WTA. Damit unterstreicht sie ihr wachsendes Interesse an Mode jenseits des Sports.
Sabalenka entschied sich für die Gucci Paparazzo in der großen Variante mit Henkel, die mit 3.650 Dollar zu Buche schlägt. Das Modell besticht durch das markante grün-rote Web-Streifenmuster der Marke sowie ein Horsebit-Detail an der Front. Die Tasche kombiniert dunkles braunes GG-Canvas, braune Lederapplikationen und goldfarbene Metallteile.
Mode ist längst zu einem zentralen Bestandteil von Sabalenkas öffentlichem Auftreten geworden. Erst im April investierte sie gemeinsam mit Shay Mitchell und Quavo in OneOff, eine KI-basierte Plattform für Modetrends. Abseits des Platzes prägt sie bewusst ihren Stil – bleibt dabei aber auch eine lautstarke Fürsprecherin für Belange im Tennis.
Doch Sabalenka engagiert sich nicht nur für Ästhetik: Sie fordert vehement Veränderungen im Sport. Offener als viele Kolleginnen spricht sie sich für höhere Preisgelder, bessere Spielervertretungen und soziale Absicherung aus. Kürzlich brachte sie sogar einen Boykott der Grand-Slam-Turniere ins Spiel, sollten ihre Forderungen ignoriert werden.
Ihr Handtaschen-Auftritt in Rom ist ein Novum für eine WTA-Nummer eins. Er spiegelt wider, wie Sabalenka Mode und Aktivismus im Tennis vereint – und damit ihren Einfluss weit über die Platzgrenzen hinaus ausbaut.






