Sieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader an Vatertag 2025
Sofia ReisingSieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader an Vatertag 2025
Ein 29-jähriger Mann ist nach einer gewaltsamen Amokfahrt mit einem Radlader am Vatertag 2025 zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Marburg sprach ihn des versuchten Mordes schuldig. Der Vorfall begann, als der Angeklagte mit einem Baustellenfahrzeug auf eine Bundesstraße in der Nähe von Čačak fuhr. Er lenkte den Radlader gezielt in den Gegenverkehr und rammte mehrere Autos. Augenzeugen beschrieben seine Handlungen als vorsätzlich; das Gericht urteilte, er habe kaltblütig das Risiko in Kauf genommen, andere Menschen zu töten. Die Amokfahrt endete erst, als das Fahrzeug in einem Teich stecken blieb. Sowohl der Angeklagte als auch ein anderer Fahrer erlitten leichte Verletzungen, doch in den folgenden Wochen und Monaten war keine weitere medizinische Behandlung erforderlich. Die Ermittler bestätigten, dass keine weiteren Opfer nach dem Unfall stationär behandelt werden mussten. Bei der Urteilsverkündung entzog das Gericht dem Mann zudem den Führerschein. Die Richter betonten die Schwere seiner Tat und verwiesen auf den hohen Alkoholpegel sowie die bewusste Durchführung des Angriffs. Der Verurteilte muss eine siebenjährige Haftstrafe verbüßen. Das Urteil schließt einen Fall ab, der mit einer tödlichen Amokfahrt auf einer öffentlichen Straße begann. Die Behörden bestätigten, dass über den ursprünglichen Vorfall hinaus keine weiteren Verletzungen gemeldet wurden.






