16 April 2026, 00:37

Siemens-Aktie: Insider kaufen für 210.000 Euro – doch Analysten bleiben skeptisch

Grafik der Aktienbörse mit einem Forex-Indikator, der rote und grüne Pfeile zeigt, die potenzielle Wendepunkte auf einem weißen Hintergrund anzeigen.

Siemens-Aktie: Insider kaufen für 210.000 Euro – doch Analysten bleiben skeptisch

Zwei Personen aus dem Umfeld einer Aufsichtsratsmitglieds von Siemens haben jeweils Aktien des Konzerns im Wert von rund 105.000 Euro erworben. Die Käufe erfolgten am 26. März – zu einem Zeitpunkt, als die Aktie unter ihrem langfristigen Durchschnittskurs notierte. Unterdessen sind Analysten uneins über die Zukunftsaussichten des Unternehmens vor der Veröffentlichung des anstehenden Finanzberichts.

Marisol von Siemens und Hadrian Pausch, die beide mit der Aufsichtsrätin Dr. Nathalie von Siemens in Verbindung stehen, kauften Siemens-Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 209,77 Euro. Ihre gemeinsamen Investitionen beliefen sich auf etwas mehr als 210.000 Euro. Zum Zeitpunkt des Kaufs lag der Aktienkurs bei 204,70 Euro – etwa 13 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt.

Die Einschätzungen der Analysten zum Unternehmen fallen unterschiedlich aus. Die Bank Barclays senkte kürzlich ihr Kursziel von 225 auf 220 Euro und behielt die Einstufung "untergewichten" bei. Analyst Vlad Sergievskii argumentierte, die Aktie sei weiterhin überbewertet. Demgegenüber hielt die Deutsche Bank Research an ihrer "halten"-Empfehlung mit einem höheren Zielkurs von 245 Euro fest. Zudem relativierte die Bank Bedenken und erklärte, der Iran-Konflikt werde sich kaum auf den Auftragseingang von Siemens im zweiten Quartal auswirken.

Anleger erhalten bald ein klareres Bild von der Performance des Konzerns. Am 13. Mai wird Siemens seine Quartalszahlen vorlegen, wobei besonders die Auftragsentwicklung in der Sparte Digital Industries im Fokus stehen wird. Im Bericht soll auch auf betriebliche Probleme eingegangen werden, die Barclays zuvor thematisiert hatte.

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Der anstehende Finanzbericht wird zeigen, ob die robuste Auftragslage von Siemens die Sorgen der Analysten zerstreuen kann. Aktionäre und Marktbeobachter werden nach Anzeichen für Stabilität im Bereich Digital Industries Ausschau halten. Die Ergebnisse könnten entscheidend dafür sein, ob sich die Aktie von ihrem aktuellen Rückgang unter wichtige technische Marken erholen kann.

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