06 May 2026, 04:16

Sigmaringer Apotheke sucht dringend Nachfolger vor Renteneintritt der Inhaber

Apothekenladen mit einem vor dem Gebäude geparkten Auto und einem Gebäude in der linken Ecke.

Sigmaringer Apotheke sucht dringend Nachfolger vor Renteneintritt der Inhaber

Ursula Maisenbacher, 72, und ihr Mann wollen bis zum 1. Mai in den Ruhestand gehen und ihre langjährige Neue Apotheke am Schloss in Sigmaringen übergeben. Das Ehepaar führt die Apotheke seit 27 Jahren – in letzter Zeit vor allem Ursula, da die Gesundheit ihres Mannes nachgelassen hat. Nun suchen sie eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, die oder der ihr gut ausgestattetes, zentral gelegenes Geschäft weiterführt.

Die Apotheke besteht seit 1958 an exponierter Stelle direkt neben dem Hohenzollernschloss in der Sigmaringer Altstadt. Durch die hohe Sichtbarkeit, die Nähe zu Arztpraxen und eine treue Kundschaft ist sie eine begehrte Gelegenheit. Da es im Stadtzentrum nur eine weitere Apotheke gibt, ist der Wettbewerb überschaubar.

Die Maisenbachers haben in den letzten Jahren erhebliche Summen in Modernisierungen investiert und einen großzügigen, komplett barrierefreien Verkaufsraum geschaffen – besonders vorteilhaft für ältere Kunden. Ein benachbarter Bauplatz hat zwar vorübergehend die Laufkundschaft reduziert, doch die Arbeiten sollen in etwa eineinhalb Jahren abgeschlossen sein.

Laut Mietvertrag muss, falls sich keine direkte Nachfolge findet, die gesamte Inneneinrichtung abgebaut und der Originalzustand wiederhergestellt werden. Das würde für die Familie zusätzliche Kosten bedeuten. Glücklicherweise hat sich bereits eine vielversprechende Kandidatin gemeldet: eine motivierte junge Frau Anfang 30, die auf die Anzeige des Vermieters reagiert hat. Sie möchte das Geschäft übernehmen und sich selbstständig machen.

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Die Zukunft der Apotheke hängt nun davon ab, bis zur Mai-Frist die richtige Nachfolge zu finden. Die Maisenbachers hoffen, teure Rückbauarbeiten zu vermeiden und gleichzeitig sicherzustellen, dass ihr angesehener Betrieb weiter der Gemeinschaft dient. Ein reibungsloser Übergang würde ihnen nach fast drei Jahrzehnten engagierter Arbeit den verdienten Ruhestand ermöglichen.

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