SPD-Politikerin Midyatlı fordert AfD-Verbot und lehnt jede Zusammenarbeit ab
Alan JunkSPD-Politikerin Midyatlı fordert AfD-Verbot und lehnt jede Zusammenarbeit ab
Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, hat die rechtspopulistische AfD scharf verurteilt. Die Partei bezeichnete sie als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und lehnte jede Zusammenarbeit mit ihr kategorisch ab.
Auslöser der Kontroverse war ein Vorschlag des früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD), der Parteikollegen aufforderte, Minderheitsregierungen mit Duldung der AfD zu prüfen. Midyatlı reagierte umgehend mit scharfer Kritik und forderte eine sofortige Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit der AfD.
Sie ging noch einen Schritt weiter und verlangte ein vollständiges Verbot der Partei. Ihre Haltung ist unmissverständlich: Der Widerstand gegen die AfD müsse absolut sein. Midyatlı kündigte an, die Partei „immer und überall“ zu bekämpfen – Kompromisse mit ihr schließt sie damit aus.
Midyatlıs klare Position stellt sich gegen jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD. Innerhalb der SPD entbrennt nun eine Debatte darüber, wie mit dem Aufstieg der Partei umgegangen werden soll. Ihre Forderungen nach einer verfassungsrechtlichen Prüfung und einem Verbot dürften die künftigen Diskussionen maßgeblich prägen.






