SV Wehen Wiesbaden holt Max Brandt ablösefrei und plant den Wiederaufstieg
Tomislav PaffrathSV Wehen Wiesbaden holt Max Brandt ablösefrei und plant den Wiederaufstieg
SV Wehen Wiesbaden verpflichtet Mittelfeldspieler Max Brandt ablösefrei
Die SV Wehen Wiesbaden hat den 25-jährigen Mittelfeldspieler Max Brandt als ablösfreien Neuzugang verpflichtet. Der Verein will damit seine Mannschaft für den angestrebten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga verstärken. Unterdessen bleibt Stürmer Moritz Flotho ein Transferziel des Ligakonkurrenten Rot-Weiss Essen – ein Wechsel gilt jedoch ohne ein hohes Angebot als unwahrscheinlich.
In der Saison 2024/25 belegte die SV Wehen Wiesbaden in der 3. Liga den achten Platz und verpasste mit 17 Punkten Rückstand auf die Aufstiegsränge die Rückkehr in die zweite Spielklasse. Trotz des verpassten Ziels hat Trainer Daniel Scherning deutlich gemacht, dass er den Wiederaufstieg anstrebt. Sein Plan sieht vor, einen eingespielten Kader von 24 Feldspielern und drei Torhütern beizubehalten.
Acht Akteure haben den Verein verlassen, darunter Torwart Kevin Broll, die Verteidiger Ivan Franjić und Milad Nejad sowie die Mittelfeldspieler Felix Luckeneder und Ryan Johansson. Durch diese Abgänge hat sich Raum für Neuverpflichtungen ergeben – Brandt soll nun die Defensive stärken.
Flotho gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den Leistungsträgern des Teams: Mit zwölf Toren und neun Vorlagen machte er auf sich aufmerksam. Seine starken Leistungen weckten das Interesse von Rot-Weiss Essen, einem direkten Konkurrenten. Die SV Wehen Wiesbaden signalisierte jedoch, den Stürmer nicht an einen Ligarivalen abzugeben – es sei denn, es liegt ein überzeugendes Angebot vor.
Mit Brandts Verpflichtung bringt der Verein Erfahrung in die Mannschaft, während die Vorbereitungen auf die neue Saison laufen. Scherning setzt auf den Aufstieg und wird dabei auf Schlüsselspieler wie Flotho bauen, gleichzeitig aber einen schlanken, fokussierten Kader beibehalten. Die kommende Spielzeit wird zeigen, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Rückkehr in die 2. Bundesliga zu schaffen.






