TikTok-Star Sai zerpflückt Mainz: "Hier gibt es nicht mal Geister"
Tomislav PaffrathTikTok-Star Sai zerpflückt Mainz: "Hier gibt es nicht mal Geister"
Ein beliebter TikTok-Star und Fußball-Influencer hat mit einem viral gegangenen Video eine Debatte ausgelöst, in dem er die deutsche Stadt Mainz scharf kritisiert. Sai, der stolze 925.000 Follower vorweisen kann, veröffentlichte am 1. Juni eine vernichtende Bewertung mit dem Titel „Nein zu Mainz“ und bezeichnete den Ort als „tote Stadt“, während er sich über das Essen, die Straßen und die Atmosphäre beschwerte.
Sai war von München nach Mainz gereist, um dort das Länderspiel Deutschlands gegen Finnland am Sonntag zu verfolgen. Doch schon die Anreise gestaltete sich frustrierend: Von maroden Straßen und verwirrenden Umleitungen geprägt, wurde die Fahrt zu einer unangenehmen Erfahrung.
In der Stadt angekommen, hatte er Mühe, anständiges Essen zu finden. Nach langer Suche entschied er sich für einen Döner Kebap für acht Euro – der ihm später heftige Magenkrämpfe bescherte. Doch damit nicht genug: Im Video erklärte er, Mainz habe „kein Leben“ und scherzte: „Hier gibt es nicht mal Geister.“
Das Video spaltete die Meinungen im Netz sofort. Einige Zuschauer unterstützten Sais harte Kritik – ein Kommentator, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hatte, nannte die Stadt im Vergleich zu Berlin ein „Albtraum“. Andere sprangen der Stadt zur Seite und argumentierten, seine Erfahrungen spiegelten nicht ihren wahren Charakter wider.
Sai beendete seinen Tirade mit den Worten „Ihr habt kein Recht, euch zu äußern“, und blieb dabei, dass Mainz kein Lob verdiene.
Das Video zeigt, wie unterschiedlich Mainz wahrgenommen wird. Während einige Einwohner und Besucher Sais Kritik als ungerechtfertigt abtun, stimmen andere seiner negativen Einschätzung zu. Die Diskussion hält in den sozialen Medien unvermindert an – ein Ende ist nicht in Sicht.






