Trier holt Landespokal mit spätem Tor und turbulentem Finale gegen Koblenz
Sofia ReisingTrier holt Landespokal mit spätem Tor und turbulentem Finale gegen Koblenz
Eintracht Trier sichert sich mit 1:0 gegen TuS Koblenz den Landespokalsieg
Eintracht Trier hat sich am Samstag im Landespokalfinale mit einem knappen 1:0 gegen TuS Koblenz durchgesetzt und sich damit die Teilnahme am DFB-Pokal für die kommende Saison gesichert. Das späte Tor von Noah Herber besiegelte den Sieg, während die Partie im Moselstadion vor rund 9.000 Zuschauern nach einer Roten Karte und einem Platzverweis in Kontroversen endete.
Trier dominierte über weite Strecken den Ballbesitz, fand aber lange keine Lücke in der defensiv stark aufgestellten Koblenzer Abwehr. In der zweiten Halbzeit zwang Damjan Marceta TuS-Torhüter Michael Zadach zu einer Glanzparade, und auch Sven König traf nur die Latte.
Erst in der 82. Minute brach Herber den Bann und schoss die Trierer mit seinem Treffer in Führung. Doch die Partie nahm in der Nachspielzeit noch eine hitzige Wendung: Dami Grgić sah nach einem rüden Foul die Rote Karte, woraufhin sich eine Rudelbildung entspann, die schließlich auch zum Platzverweis für TuS-Trainer Michael Stahl führte.
Der Erfolg bedeutet für Trier nicht nur die Pokaltrophäe, sondern auch die Chance auf ein lukratives Los in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Trotz des turbulentem Schlussakts blieb die Mannschaft diszipliniert und krönte sich verdient zum Sieger. Koblenz hingegen geht nach einem hart umkämpften Finale leer aus.






