Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Höhen – Schulen kämpfen mit Personalmangel
Sofia ReisingUnterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Höhen – Schulen kämpfen mit Personalmangel
Mehrere weiterführende Schulen in Westthüringen melden hohe Ausfallquoten im Unterricht. Die Landesregierung hat das Problem bestätigt, das besonders Schulen unter der Zuständigkeit des Staatlichen Schulamts Westthüringen betrifft. Viele dieser ausgefallenen Stunden bleiben unersetzt – mit Folgen für Schülerinnen, Schüler sowie Lehrkräfte.
Die Staatliche Regelschule Dermbach verzeichnet mit 25,7 Prozent die höchste Ausfallrate. Knapp dahinter liegt die Erste Gemeindeschule in Bad Salzungen mit 24,2 Prozent gestrichener Unterrichtsstunden im Frühjahrshalbjahr. Auch die Regelschule Geisa kam im selben Zeitraum auf eine beträchtliche Quote von 21,2 Prozent, wobei vor allem die Fächer Englisch, Mathematik und Sport betroffen waren.
Die Landesregierung hat mit Maßnahmen wie verbessertem Personalmanagement und der Einstellung von Vertretungskräften reagiert. Der CDU-Politiker Martin Henkel kritisiert die Situation jedoch als inakzeptabel. Er fordert das Staatliche Schulamt Westthüringen auf, umgehend Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um die Ausfälle zu verringern und die Bedingungen vor dem nächsten Schuljahr zu verbessern.
Da die meisten ausgefallenen Stunden nicht nachgeholt werden, geht wertvolle Lernzeit verloren, und das Personal steht unter zusätzlichem Druck. Martin Henkel besteht auf sofortige Änderungen, um das Problem zu lösen. Die Landesregierung hat die Problematik anerkannt und arbeitet an Lösungen, um den Stundenplan zu stabilisieren.






