VSG Altglienicke krönt sich nach Elfmeter-Drama zum Berliner Pokalsieger
VSG Altglienicke holt dramatischen Sieg im Berliner Pokalfinale
Das Spiel begann mit einer klaren Spielkontrolle durch die VSG Altglienicke, insbesondere in der ersten Halbzeit. Trotz ihrer Überlegenheit stand es nach 90 Minuten nur 1:1 – und das, obwohl die Mannschaft nach einer Roten Karte mit zehn Spielern weitermusste.
Torhüter Luis Maria Zwick avancierte zum Matchwinner: Er hielt einen Elfmeter und glänzte mit entscheidenden Paraden, die seine Mannschaft im Spiel hielten. Erst in der Verlängerung fiel durch Nietfeld das goldene Tor zum Sieg.
Nach dem Schlusspfiff verließ Sportdirektor Torsten Mattuschka eilig die Feierlichkeiten. Statt sich dem Team anzuschließen, machte er sich auf den Weg, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb zu unterstützen. Später gestand er, das nervenaufreibende Spiel habe sich angefühlt wie ein „Beinahe-Todeserlebnis“.
Nun blickt Mattuschka optimistisch auf die Auslosung im DFB-Pokal. Gegner wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen wären Traumgegner für die nächste Herausforderung.
Der Sieg sichert der VSG Altglienicke die Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals. Mit einer Leistung, die durch Kampfgeist und späte Dramatik bestach, steht dem Verein nun ein spannendes Duell bevor. Die Auslosung wird zeigen, wer der nächste Gegner sein wird.






