25 March 2026, 08:32

Wallaby auf freiem Fuß: Berlin-Spandau hält den Atem an

Ein wallaby mit braunem und schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Wallaby auf freiem Fuß: Berlin-Spandau hält den Atem an

Känguru-Wallaby in Berlin-Spandau gesichtet – Behörden raten zur Ruhe

In Berlin-Spandau, im Ortsteil Kladow, ist ein Wallaby auf freiem Fuß gesichtet worden. Das Tier war am Sonntag von seinem Besitzer entkommen und wurde zuletzt am Montagmorgen von einem Anwohner beobachtet. Die Behörden raten der Bevölkerung, gelassen zu bleiben, falls sie dem Tier begegnen.

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Das Känguru, bei dem es sich vermutlich um ein Wallaby handelt, wurde erstmals als vermisst gemeldet, nachdem es aus dem Grundstück seines Besitzers geflohen war. Nachbarn und die Polizei entdeckten es zwar schnell, doch nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd verschwand das Tier in einem nahegelegenen Wald.

Wallabys erreichen in der Regel eine Länge von 70 bis 80 Zentimetern und stellen für Erwachsene kaum eine Gefahr dar. Dennoch haben die Behörden Verhaltensregeln herausgegeben, um das Tier nicht zu provozieren. Anwohner sollen nicht wegrennen, mit den Armen wedeln oder sich größer machen. Im Falle eines Angriffs wird geraten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen.

Kinder, die dem Wallaby begegnen, sollen ruhig bleiben und sich langsam seitwärts schiebend entfernen. Obwohl Sichtungen den Behörden gemeldet werden sollten, erklärte die Polizei, dass keine aktive Suche stattfinden werde.

Das entlaufene Wallaby sorgte zunächst für Aufsehen in den sozialen Medien, wo es zu viralen Memes und begeisterten Berichten in lokalen Medien wie der Berliner Zeitung und rbb kam. Gegen Ende 2024 ebbte das öffentliche Interesse ab, nachdem das Tier vermutlich wieder eingefangen oder umgesiedelt worden war. Seither tauchen nur noch gelegentlich nostalgische Beiträge über die ungewöhnliche Begegnung auf.

Quelle