Wie ein Kinderbuch den Mabuse Verlag revolutionierte und 40 Prozent Umsatz bringt
Alan JunkWie ein Kinderbuch den Mabuse Verlag revolutionierte und 40 Prozent Umsatz bringt
Der Frankfurter Verlag Mabuse Verlag hat nach dem Erfolg von "Sonnentage, traurige Tage" seine Sparte für Kinderbücher ausgebaut. Das 2022 erschienene Buch der Autorin Shirin Homeier verkaufte sich etwa 25.000 Mal. Mittlerweile machen Kindertitel 40 Prozent des Umsatzes des Verlages aus.
Shirin Homeier schrieb "Sonnentage, traurige Tage" während ihres Studiums der Sozialpädagogik. Ihre Arbeit mit Kindern psychisch erkrankter Eltern inspirierte sie zu dem Buch. Dessen Erfolg veranlasste Mabuse Verlag, das Kinderbuchprogramm auszubauen, das inzwischen rund 60 Titel umfasst.
Seitdem hat der Verlag acht weitere Bücher in einer ähnlichen Reihe veröffentlicht. Diese behandeln Themen wie psychische Gesundheit, chronische Erkrankungen und soziale Herausforderungen, mit denen junge Leserinnen und Leser konfrontiert sind – von ADHS und Demenz bis hin zu Diabetes, Krebs und Epilepsie.
Neben Kinderbüchern veröffentlicht Mabuse Verlag weiterhin Werke zu den Themen Gesundheit, Politik, Pflege und Medizingeschichte. Zudem pflegt der Verlag eine umfangreiche Ratgeberreihe. Der aktuelle Bestseller "Ist das okay so?" von Ágota Lavoyer und Anna-Lina Balke hält mit "Sonnentage, traurige Tage" mit und verkaufte sich ebenfalls etwa 25.000 Mal.
Das Wachstum der Kinderbuchsparte bei Mabuse Verlag spiegelt eine Verschiebung der geschäftlichen Schwerpunkte wider. Was mit einem einzigen Buch begann, ist heute zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Der Verlag bleibt seinen ursprünglichen Themen treu und erweitert gleichzeitig kontinuierlich sein Angebot für junge Leserinnen und Leser.






