Wiesbaden weitet Schulsozialarbeit auf weitere Grundschulen aus
Wiesbaden will seine Schulsozialarbeit auf weitere Grundschulen ausweiten. Die Maßnahme folgt der wachsenden Erkenntnis, wie wichtig diese Angebote für die Unterstützung junger Schülerinnen und Schüler sind. Verantwortliche betonen, dass die Sozialarbeit Stabilität und Orientierung bietet.
Das Sozialdezernat der Stadt setzt sich seit Langem für die Schulsozialarbeit ein. Dezernatsleiterin Patricia Becher unterstreicht ihren Wert bereits seit über drei Jahrzehnten. Sie verweist auf die gesetzliche Verankerung in § 13a des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII), das sie als verpflichtende Leistung der Jugendhilfe einstuft.
Die Ausweitung umfasst nun zusätzliche Grundschulen, darunter die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule. Diese Schulen liegen in Stadtteilen mit erhöhten sozialen Herausforderungen. Frühzeitige Unterstützung auf dieser Ebene gilt als entscheidend für die Entwicklung der Kinder.
Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter schaffen eine förderliche Umgebung für die Schülerinnen und Schüler. Sie beraten Eltern, bieten Hilfsangebote an und sorgen dafür, dass sich Kinder sicher fühlen. Ihre Arbeit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden – die Nachfrage steigt in der gesamten Stadt.
Durch die Ausweitung erhalten weitere Wiesbadener Grundschulen gezielte Unterstützung. Die Sozialarbeiter konzentrieren sich darauf, sichere und inklusive Lernräume zu gestalten. Ziel der Initiative ist es, frühkindliche Förderung und Familienhilfe im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben zu stärken.






