14 April 2026, 00:39

40 Jahre Aschaffenburger Frauenforum: Kampagnen, rote Bänke und feministische Zukunftsvisionen

Plakat für die Feier des Frauentags durch Team Redstone mit einer Frau, die eine Fahne mit der Aufschrift "Frauen-Gleichstellung" hält, Logos und Veranstaltungdetails unten.

40 Jahre Aschaffenburger Frauenforum: Kampagnen, rote Bänke und feministische Zukunftsvisionen

40 Jahre Aschaffenburger Frauenforum: Ein Rückblick mit Blick nach vorn

Am 20. März 2026 feierte das Aschaffenburger Frauenforum sein 40-jähriges Bestehen – mit Caroline Ruck als Mitveranstalterin der Jubiläumsveranstaltung. Der runde Geburtstag fiel zusammen mit der jährlichen Kampagne "Rund um den Internationalen Frauentag", die vom Gleichstellungsbüro des Landkreises organisiert wird. Das diesjährige Programm würdigte vergangene feministische Erfolge, thematisierte aber auch die noch immer bestehenden Herausforderungen.

Den Auftakt der Kampagne bildeten zahlreiche Veranstaltungen im gesamten Landkreis. Interessierte konnten eine Vernissage, ein Benefizkonzert, eine Lesung, eine Filmdiskussion sowie einen feministischen Literaturabend besuchen. Letzterer, der in Kooperation mit benachbarten Landkreisen und einer Kommune stattfand, zog 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.

Im Rahmen der Initiative wurde zudem in Großostheim eine zehnte rote Bank im Ringheimer Bürgerpark aufgestellt. Die mittlerweile zehn Bänke im Landkreis dienen als sichtbare Mahnmale gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen. Jede von ihnen trägt Hinweise auf Hilfsangebote und ruft zu Solidarität und Handeln auf.

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Das Frauenforum selbst blicke auf vier Jahrzehnte engagierter Arbeit zurück. Rednerinnen erinnerten an die Fortschritte seit Clara Zetkins Initiative für den Internationalen Frauentag im Jahr 1910. Trotz errungener Rechte und größerer Repräsentation betonten sie, dass echte Gleichstellung noch immer nicht erreicht sei. Die Veranstaltung endete mit dem Versprechen, weiter für eine gerechtere Zukunft zu kämpfen.

Während der gesamten Kampagne warb der Landkreis über soziale Medien für das Programm. In Posts wurden Details zu den einzelnen Veranstaltungen geteilt, um eine breite Teilnahme und Diskussion anzuregen.

Die Kampagne 2026 vereinte ein vielfältiges Angebot – von kulturellen Begegnungen bis zu öffentlichen Installationen. Die neue rote Bank in Ringheim reiht sich als bleibendes Symbol in die neun bestehenden ein und unterstreicht das Engagement des Landkreises. Die Organisatorinnen blicken nun optimistisch nach vorn, um die diesjährige Dynamik für den Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit zu nutzen.

Quelle