24 June 2026, 20:21

Alon Meyer: Ein Leben für jüdischen Sport und Gemeinschaft in Deutschland

Ministerpräsident Boris Rhein öffnet Alon Meyer das Verdienstkreuz

Alon Meyer: Ein Leben für jüdischen Sport und Gemeinschaft in Deutschland

Alon Meyer hat sich jahrzehntelang dem jüdischen Sport und der Gemeinschaftsarbeit in Deutschland gewidmet. Sein Engagement erstreckt sich von lokalen Vereinen über bundesweite Organisationen bis hin zu Initiativen gegen Diskriminierung. Bis heute prägt er das jüdische Leben durch sportliche und kulturelle Projekte mit.

Seine lange Verbundenheit mit Makkabi Frankfurt begann Meyer bereits früh in seiner Laufbahn. 1995 trat er dem Vorstand des Vereins bei, 2007 wurde er dessen Präsident. Der 1965 von seinem Vater gegründete Club zählt heute über 4.000 Mitglieder in 27 Abteilungen.

2013 übernahm Meyer den Vorsitz von Makkabi Deutschland, dem nationalen Dachverband. Unter seiner Führung wuchs die Organisation auf mehr als 5.000 Mitglieder aus 87 Nationen und 12 religiösen Hintergründen an. Zudem spielte er eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung der Europäischen Makkabi-Spiele 2015 in Deutschland.

Doch Meyers Wirken geht über den Sport hinaus: Seit 2004 sitzt er im Rat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. 2015 wurde er Delegierter der Vollversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Vor zwei Jahren zog er in den Vorstand des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ein.

Sein Einsatz gegen Antisemitismus zeigt sich unter anderem in der Mitgründung des Projekts „Zusammen1“ mit dem Zentralrat der Juden im Jahr 2020. Zudem konzipierte er die Wanderausstellung „Zwischen Triumph und Verfolgung“, die die Leistungen deutscher jüdischer Sportlerinnen und Sportler würdigt.

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Alon Meyers Führung hat jüdische Sport- und Gemeinschaftsorganisationen in ganz Deutschland gestärkt. Seine Projekte fördern Integration und erinnern an historische Verdienste. Seine Rollen bei Makkabi und in weiteren jüdischen Institutionen hinterlassen Spuren in der deutschen Gesellschaft.

Quelle