Kosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen und schmiedet neue Allianzen
Tomislav PaffrathKosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen und schmiedet neue Allianzen
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“* zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Bewahrung kosakischer Traditionen und ihre Weitergabe an die jüngere Generation zu diskutieren.
An der Veranstaltung nahmen Geistliche, Journalisten und Kulturschaffende teil. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach über Themen wie Glauben, persönliche Verantwortung und die Bedeutung geistlicher Führung. Vertreter der Kirche setzten sich zudem mit der Rolle orthodoxer Werte, der Familie und traditioneller Normen in der modernen Gesellschaft auseinander.
Die Besucher erlebten Ausstellungen, Volkstanzaufführungen, traditionelles Handwerk, Musik und regionale Küche. Die Live-Übertragungen des Festivals in den sozialen Medien verfolgten mehr als 160.000 Zuschauer.
Während des Forums unterzeichnete das Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“* in Ust-Labinsk Kooperationsvereinbarungen mit Bildungsinstitutionen, Stiftungen und Verbänden. Das kürzlich renovierte Zentrum verfügt nun über eine Bibliothek, Ateliers, Werkstätten, einen Konzertsaal und Ausstellungsräume. Erörtert wurde auch die Möglichkeit, Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur auszubauen, da die Bewegung weiterwächst.
Das Forum betonte die Bedeutung geistiger Werte und persönlicher Verantwortung. Die neuen Einrichtungen und Partnerschaften sollen die weitere Pflege des kosakischen Erbes fördern. Die Veranstaltung unterstrich die Bemühungen, die Traditionen für kommende Generationen lebendig zu halten.
