"Assassin's Creed Hexe" verliert Game Director – was bedeutet das für Ubisofts Zukunft?
Sofia Reising"Assassin's Creed Hexe" verliert Game Director – was bedeutet das für Ubisofts Zukunft?
Hinter den Kulissen der Assassin's-Creed-Reihe von Ubisoft zeichnen sich große Veränderungen ab. Wichtige Persönlichkeiten verlassen das Unternehmen, während neue Projekte voranschreiten. Der jüngste Abgang betrifft Benoit Richer, den Game Director von Assassin's Creed Hexe, der seinen Ausstieg auf LinkedIn bekannt gab.
Richer, der gemeinsam mit Luc Tremblay, Danny Marcoux und Alex Droun das Studio Servo Games mitgegründet hatte, leitete bisher die Entwicklung von Assassin's Creed Hexe. Sein Rücktritt folgt auf den von Clint Hocking, dem ehemaligen Creative Director des Projekts, der Ubisoft bereits im Februar 2023 verließ. Seine Position übernahm seitdem Jean Guesden.
Das Spiel selbst stellt einen Richtungswechsel für die Serie dar. Anders als die jüngsten Open-World-Action-RPGs wird Hexe als ein völlig neues Erlebnis beschrieben. Parallel arbeitet Ubisoft an Assassin's Creed Black Flag Resynced, das am 9. Juli 2023 erscheinen soll.
Zudem gibt es rechtliche Auseinandersetzungen: Marc-Alexis Cote, der ehemalige Franchise-Chef von Assassin's Creed, verließ Ubisoft 2022 und verklagt das Unternehmen nun. Er wirft dem Konzern eine "faktische Kündigung" vor und fordert Schadensersatz in Höhe von 1,3 Millionen kanadischen Dollar.
Mit Richers Abgang wird Assassin's Creed Hexe unter neuer Führung weiterentwickelt. Die Reihe setzt auf frische Veröffentlichungen – doch wie sich die personellen und rechtlichen Turbulenzen auf die Zukunft der Spiele auswirken, bleibt abzuwarten.






