17 March 2026, 18:35

Batteriespeicher werden bis 2025 um 60 Prozent günstiger und revolutionieren den Energiemarkt

Eine Liniengrafik, die den Anstieg der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen mit Batterie in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Batteriespeicher werden bis 2025 um 60 Prozent günstiger und revolutionieren den Energiemarkt

Die Kosten für großflächige Batteriespeichersysteme in Deutschland sind seit 2020 deutlich gesunken. Die Investitionskosten liegen heute um 40 bis 60 Prozent niedriger und werden voraussichtlich bis 2025 unter 100 Euro pro Kilowattstunde fallen. Dieser Rückgang ist auf verbesserte Produktionsverfahren, optimierte Lieferketten und sinkende Rohstoffpreise zurückzuführen.

Auch die Finanzierung solcher Projekte ist attraktiver geworden. Durch die geringeren Kosten und Einnahmen aus dem Energiehandel haben sich Batteriespeicher zu einer rentablen Option für Solarparks und eigenständige Systeme entwickelt.

Die weltweite Steigerung der Produktionskapazitäten – insbesondere in China – hat die Preise für Batteriesysteme gedrückt. Fortschritte in der Lithium-Ionen-Technologie und die gestiegene Nachfrage im Zuge der Energiewende haben die Kosten zusätzlich gesenkt. Diese Einsparungen machen großflächige Speicherlösungen für Projektentwickler zugänglicher.

Die Finanzinstitution DAL hat ihre Herangehensweise an Batteriespeicherprojekte angepasst. Nach einer umfassenden Überarbeitung der Ertragsprognosen auf Basis einer Strompreisstudie verschärfte das Unternehmen die Risikoparameter. Unsicherheiten bei Arbitragegewinnen und der künftigen Ausweitung von Speicherkapazitäten führten zu strengeren Abschlägen bei den Erträgen rein marktbasierter Projekte.

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Um Risiken zu begrenzen, setzt DAL auf Tolling-Vereinbarungen, die langfristige Ertragssicherheit bieten. Projekte ohne solche Verträge müssen eine solide Schuldenbedienungsfähigkeit aufweisen, um Preisschwankungen auf dem Markt standzuhalten. Bei der Mitfinanzierung von Speichern in Verbindung mit Solarparks knüpft DAL die Verschuldungsgrenzen an den Preis des Stromabnahmevertrags (PPA).

Die Integration von Batteriespeichern in Solarprojekte kann bessere PPA-Konditionen sichern. Dadurch verlagert sich das Risiko negativer Strompreise von den Abnehmern auf die Erzeuger. Da sich die Arbitragemöglichkeiten verringern, könnten rein marktbasierte Projekte langfristig Schwierigkeiten haben, wirtschaftlich zu bleiben.

Sinkende Batteriekosten und verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten verändern den Energiespeichermarkt. Entwickler kombinieren zunehmend große Solarparks mit Speichern, um negative Preise zu vermeiden und günstigere PPAs abzuschließen. Doch die Unsicherheit bei den Erträgen und schrumpfende Arbitragemargen stellen rein marktorientierte Projekte vor wachsende Herausforderungen. Die aktualisierten Risikorichtlinien von DAL spiegeln diese Entwicklungen wider und bevorzugen strukturierte Vereinbarungen gegenüber spekulativen Marktengagements.

Quelle