Bayer 04 Leverkusen kämpft um sein Traumprojekt in Monheim am Rhein
Tomislav PaffrathBayer 04 Leverkusen kämpft um sein Traumprojekt in Monheim am Rhein
Bayer 04 Leverkusen sucht seit zehn Jahren nach einem Standort für ein neues Hochleistungs-Trainingszentrum. Nach der Prüfung von 70 möglichen Standorten entschied sich der Verein kürzlich für Monheim am Rhein. Das geplante Gelände soll zehn Fußballplätze, 150 neue Arbeitsplätze sowie Rad- und Joggingwege umfassen.
Seit den Kommunalwahlen 2025 stößt das Projekt jedoch auf starken Widerstand. Eine Koalition lokaler Politiker blockiert die Pläne mit Verweis auf Klimaschutz- und Umweltbedenken. Bayer 04 hat daraufhin mehrfach den Umfang des Vorhabens reduziert, um die Kritik zu entschärfen.
Nun hat sich auch Bayer-AG-Chef Bill Anderson öffentlich besorgt über die Aussagen und Entscheidungen zum Trainingszentrum geäußert. Sportdirektor Simon Rolfes warnte vor schweren Folgen, sollte der Standort Monheim nicht realisiert werden. Er betonte, dass das Zentrum für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Vereins und die Förderung junger Talente unverzichtbar sei.
Das Trainingszentrum in Monheim bleibt für Bayer 04 Leverkusen ein zentrales Projekt. Ohne es droht der Verein in der Nachwuchsförderung und der zukünftigen Leistung zurückzufallen. Der anhaltende politische Widerstand vor Ort stellt weiterhin ein großes Hindernis für die Umsetzung dar.
