Berlin feiert 35 Jahre Einheit mit Clubkultur, Filmen und offenen Moscheen
Alan JunkBerlin feiert 35 Jahre Einheit mit Clubkultur, Filmen und offenen Moscheen
Berlin bereitet sich auf einen lebendigen Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober vor. Die Hauptstadt wird kulturelle Veranstaltungen, Filmfestivals und offene Moscheebesichtigungen parallel zu den nationalen Feierlichkeiten ausrichten. In diesem Jahr stehen die Aktivitäten zudem im Zeichen von 35 Jahren Wiedervereinigung – mit einem besonderen Fokus auf Clubkultur und Geschichte.
Der Tag der Clubkultur geht in seine sechste Auflage und läuft bis zum 12. Oktober. Über hundert Veranstaltungen widmen sich den Themen Wiedervereinigung durch Musik und Kunst. Gleichzeitig startet das Mubi-Filmfestival mit einer roten Teppich-Premiere von Kelly Reichardts The Mastermind bei seiner ersten Berliner Ausgabe.
Auch Berlins Moscheen, darunter die Sehitlik-Moschee in Neukölln, öffnen im Rahmen des bundesweiten Tags der offenen Moschee ihre Türen für Besucher. Das Deutsche Historische Museum bietet zudem am 3. Oktober kostenlose Führungen durch seine Ausstellung "Weggefallen. Oder: Es hätte auch anders kommen können" an.
In Teltow feiert ein Stadtfest mit Live-Auftritten und Feuerwerk 35 Jahre Deutsche Einheit. Der Dokumentarfilm "B-Movie: Lust & Sound im West-Berlin 1979–1989" wird im Event-Raum Kwia am Maybachufer gezeigt und bereichert das kulturelle Programm. Während Berlin und Brandenburg lokale Veranstaltungen ausrichten, finden die zentralen nationalen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr im Saarland statt.
Die Berliner und Brandenburger Veranstaltungen verbinden kulturelle Reflexion mit Unterhaltung. Kostenlose Führungen, Filmvorführungen und Musikfestivals ergänzen die traditionellen Feiern. Die Festivalwoche zeigt, wie die Wiedervereinigung bis heute die kulturelle Szene der Stadt prägt.






