Dax Bierbörse in Braunschweig kämpft nach Insolvenzantrag ums Überleben
Tomislav PaffrathDax Bierbörse in Braunschweig kämpft nach Insolvenzantrag ums Überleben
Die Dax Bierbörse in Braunschweig steckt in finanziellen Schwierigkeiten, nachdem ihr Betreiber Insolvenz angemeldet hat. Das Lokal in der Küchenstraße kämpft seit Wochen ums Überleben, und das zuständige Amtsgericht hat nun erste Maßnahmen eingeleitet. Eine Crowdfunding-Kampagne zur Rettung des Betriebs brachte nur einen Bruchteil des angestrebten Ziels von 100.000 Euro ein.
Gökhan San, Geschäftsführer der BMV Gaststättenbetriebsgesellschaft, reichte den Insolvenzantrag ein. Aus Unternehmensunterlagen geht hervor, dass das Unternehmen in den Jahren 2022 und 2023 kumulierte Verluste von rund 180.000 Euro verbuchte. Das Gericht ordnete daraufhin die vorläufige Verwaltung an und bestellte Henning Bosse zum vorläufigen Insolvenzverwalter.
Bosse informierte etwa 30 betroffene Mitarbeiter über das Verfahren und bestätigte, dass sie für die nächsten drei Monate Insolvenzgeld erhalten werden. Die Dax Bierbörse bleibt vorerst geöffnet und führt den Betrieb wie gewohnt fort.
Die Bemühungen, die Zukunft des Lokals zu sichern, laufen auf Hochtouren. Bosse führt Gespräche mit potenziellen Investoren und prüft verschiedene Optionen. Eine kürzlich gestartete Crowdfunding-Aktion zur Rettung des Betriebs verfehlte jedoch ihr Ziel deutlich – statt der angestrebten Summe kamen lediglich 1.000 Euro zusammen.
Die Insolvenzverfahren markieren eine entscheidende Phase für die Dax Bierbörse. Die Mitarbeiter haben vorläufige finanzielle Sicherheit, und das Lokal bedient weiterhin seine Gäste. Nun wird nach einer langfristigen Lösung gesucht, wobei der Fokus auf Investitionen und Nachhaltigkeit liegt.






