DFS baut Ausbildungsprogramme aus – mehr Chancen für Fluglotsen und IT-Talente
Alan JunkDFS baut Ausbildungsprogramme aus – mehr Chancen für Fluglotsen und IT-Talente
Deutsche Flugsicherung (DFS) baut Ausbildungsprogramme aus
Die Deutsche Flugsicherung (DFS), Deutschlands Dienstleister für die Flugverkehrskontrolle, erweitert ihre Ausbildungsangebote. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer Welle von Pensionierungen und des steigenden Luftverkehrsaufkommens. Künftig erhalten mehr junge Nachwuchskräfte die Möglichkeit, in verschiedenen Funktionen bei der DFS einzusteigen.
Die DFS plant, die Zahl der Plätze in ihren dualen Studiengängen von 30 auf 50 zu erhöhen. Wie Vorstandsvorsitzender Arndt Schoenemann erläuterte, spiegle diese Entscheidung die wachsende Nachfrage nach Fachkräften wider, die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend schwer zu finden seien.
Zudem sucht das Unternehmen neun neue Auszubildende für eine IHK-Berufsausbildung. Die angehenden Fachkräfte werden zu Kaufleuten für Büromanagement oder IT-Spezialisten ausgebildet. Parallel dazu nimmt die DFS-Akademie im Jahr 2024 die maximale Anzahl von 136 Fluglotsen-Anwärtern auf.
Mit rund 5.600 Beschäftigten zählt die DFS derzeit etwa 2.200 Fluglotsen zu ihrem Personal. Die Ausweitung der Ausbildungsprogramme soll den künftigen Personalbedarf decken, da erfahrene Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und der Luftverkehr weiter wächst.
Die erweiterten Ausbildungsmöglichkeiten sichern der DFS eine kontinuierliche Nachfolge qualifizierter Mitarbeiter. Durch den Ausbau der dualen Studiengänge und der Berufsausbildung stellt sich das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Flugnavigationsdienstleistungen ein. Die Änderungen treten im kommenden Jahr in Kraft.






