ESWE Versorgung kauft Windpark Kölsa II und stärkt Ökostrom-Portfolio
Tomislav PaffrathESWE Versorgung kauft Windpark Kölsa II und stärkt Ökostrom-Portfolio
ESWE Versorgung AG baut Ökostrom-Portfolio mit Kauf des Windparks Kölsa II aus
Die ESWE Versorgung AG hat ihre Bestände an erneuerbaren Energien durch den Erwerb des Windparks Kölsa II erweitert. Die Übernahme von der eno energy GmbH fügt sich nahtlos in das wachsende Portfolio des Unternehmens an sauberen Energiequellen ein. Mit Sitz in Wiesbaden versorgt die ESWE ihre Kunden bereits mit Strom, Gas und Fernwärme – und das mit Spitzenwerten bei der Versorgungszuverlässigkeit.
Der Windpark Kölsa II liegt in der Nähe von Falkenberg/Elster in Brandenburg. Drei Windkraftanlagen des Typs eno 126 ragen dort mit einer Nabenhöhe von 137 Metern in den Himmel und erzeugen jeweils 3,5 Megawatt (MW) Leistung. Die Anlage ist seit dem Frühjahr 2017 in Betrieb.
Durch diesen Deal steigt die Windenergie-Kapazität der ESWE auf insgesamt rund 50 MW. Gleichzeitig festigt der Kauf die langjährige Partnerschaft mit eno energy, wie ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok betont. Er unterstrich die strategische Bedeutung der Übernahme für die Ausbauziele des Unternehmens im Bereich erneuerbare Energien.
Die ESWE Energie verzichtet seit 2007 vollständig auf Atomkraft. Heute stammen 86,8 Prozent des gelieferten Stroms aus regenerativen Quellen – darunter Solar-, Wind-, Bio- und Wasserkraft. Die Investition steht damit im Einklang mit dem Engagement des Unternehmens für ein nachhaltiges Energiewachstum.
Die Thüga Erneuerbare Energien, ein Joint Venture hinter dem Projekt, verfügt nun über eine Gesamtleistung von 263 MW. Die Partnerschaft bündelt Fachwissen und Kapital, um die Erzeugung erneuerbarer Energien in ganz Deutschland voranzutreiben.
Der Erwerb von Kölsa II steigert nicht nur die Ökostrom-Produktion der ESWE, sondern stärkt auch ihre Position auf dem Markt für erneuerbare Energien. Das Unternehmen bleibt seinem Kurs treu, nachhaltige Stromerzeugung auszubauen – bei gleichbleibend zuverlässiger Versorgung für Wiesbaden. Gleichzeitig markiert der Deal einen weiteren Schritt in der Expansion der Thüga Erneuerbare Energien im Bereich regenerativer Kapazitäten.






