30 June 2026, 06:26

Fusion Festival nach Bränden unterbrochen – zweijährige Pause angekündigt

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Fusion Festival nach Bränden unterbrochen – zweijährige Pause angekündigt

Fusion Festival nach Bränden unterbrochen – Pause für 2027 angekündigt

Das Fusion Festival wurde in dieser Woche von Zwischenspielen überschattet, nachdem am Donnerstagabend mehrere Brände ausgebrochen waren. Die Veranstalter leiteten vorsorglich die Evakuierung aller 65.000 Besucher auf einen nahegelegenen Flugplatz ein. Das für seine großen Menschenmengen bekannte Festival wird nun 2027 pausieren und erst 2028 zurückkehren.

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Die Unterbrechung erfolgte nach mehreren Brandvorfällen. Die Festivalbesucher wurden zügig auf das Gelände des Flugplatzes gebracht; die Organisatoren bestätigten, dass die Evakuierung bis Mittwoch abgeschlossen sein würde. Während des Vorgangs sollen mehrere Personen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben.

Polizei und Zollbehörden waren während des gesamten Festivals im Einsatz. Bei Verkehrskontrollen stellten die Behörden 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss fest. Der Zoll leitete 24 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein, während die Polizei acht Anzeigen wegen Besitzes oder Handels mit Rauschmitteln erstattete.

Auch Gewaltvorfälle gab es: Ein Beamter wurde bei dem Versuch, Beweismaterial zu filmen, angegriffen und erlitt leichte Verletzungen. Rund 70 Bundespolizisten waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz, wo sie zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall dokumentierten – größtenteils im Zusammenhang mit Drogen. Der durch die Vorfälle entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.

Das Festival setzt 2027 aus, soll aber im Jahr darauf wieder stattfinden. Gegen einige Teilnehmer wurden bereits rechtliche Schritte wegen Drogendelikten und Sachbeschädigung eingeleitet. Die Aufarbeitung der Evakuierung und die weiteren Ermittlungen stehen nun im Fokus der Organisatoren und Behörden.

Quelle