24 April 2026, 22:27

Gefahrgut-Unfall auf A2: Natriumfluorid-Lkw ohne Kennzeichen gestoppt

Lkw vor einem Gebäude mit einer "Gefahr aufgrund offener Baugrube"-Tafel geparkt, Bäume und Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Gefahrgut-Unfall auf A2: Natriumfluorid-Lkw ohne Kennzeichen gestoppt

Gefahrgut-Unfall auf der A2 bei Bielefeld in den frühen Morgenstunden

In den frühen Morgenstunden hat sich auf der Autobahn A2 in der Nähe von Bielefeld ein Gefahrgut-Vorfall ereignet. Die Polizei griff ein, nachdem Meldungen über einen Lkw ohne funktionierende Beleuchtung eingingen, der eine gefährliche chemische Ladung transportierte. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um Natriumfluorid, das unter unsicheren Bedingungen befördert wurde.

Gegen 3:40 Uhr wurde der Alarm ausgelöst, nachdem Autofahrer auf der A2 in Richtung Hannover einen Sattelzug ohne Rücklichter, aber mit blinkender Warnanlage gesichtet hatten. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford entdeckte den Lkw zwischen Bielefeld und Herford und leitete ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn.

An der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße stoppten die Beamten das Fahrzeug. Der 52-jährige Fahrer aus Belarus hatte Natriumfluorid geladen, doch am Lkw fehlten die vorgeschriebenen Gefahrgut-Kennzeichen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass eines der Fässer nicht ordnungsgemäß gesichert war – die Palette war beschädigt, der Behälter deutlich eingedellt.

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Die Behörden sperrten umgehend einen Radius von 50 Metern um den Lkw ab. Die Feuerwehr wurde zur Risikobewertung hinzugezogen. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination. Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt ein Weiterfahrverbot.

Aktuell verbringen Feuerwehrkräfte den Inhalt des beschädigten Fasses in einen sicheren Auffangbehälter.

Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Straßensperrung und dem Einsatz des Gefahrgut-Zugs. Die technischen Mängel des Lkw und die mangelhafte Ladungssicherung werfen erhebliche Sicherheitsfragen auf. Mit Ermittlungen wegen Verstößen gegen die Transportvorschriften ist zu rechnen.

Quelle