Goldene Münze für Guido Schenk: Dormagens unermüdlicher Stadtmacher wird geehrt
Tomislav PaffrathGoldene Münze für Guido Schenk: Dormagens unermüdlicher Stadtmacher wird geehrt
Guido Schenk ist mit der Goldenen Münze der Stadt Dormagen für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet worden. Die am 25. März 2023 überreichte Ehrung würdigt sein Wirken in lokalen Initiativen, Kulturprojekten und der Öffentlichkeitsarbeit. Seine Verdienste um den Tourismus, das Stadtmarketing und die Bürgerbeteiligung erstrecken sich über fast 30 Jahre.
Erstmals auf sich aufmerksam machte Schenk im Jahr 2002, als er Dormagens Teilnahme am Wettbewerb Ab in die Mitte! koordinierte. Im Rahmen der Aktion entstand damals ein großes öffentliches Schwimmbecken vor dem Rathaus. Sieben Jahre später organisierte er eine weitere auffällige Installation: 70 künstlerisch gestaltete Holzkühe säumten die Kölner Straße.
Doch nicht nur bei Wettbewerben setzte er Akzente. 17 Jahre lang leitete er die Abteilungen für Marketing und Tourismus der Stadt. Zudem fungierte er elf Jahre als Pressesprecher und sorgte so für eine klare Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft.
Sein ehrenamtliches Engagement erstreckt sich auf die Gründung mehrerer Vereine und Initiativen, darunter die Initiative Dormagen, die IG TopWest und IG Horrem sowie den Piwipper Boötchen e.V. Sieben Jahre lang, bis 2022, stand er der City Offensive Dormagen (CiDo) vor. Über die Stadtgrenzen hinaus war er mehr als 25 Jahre als Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge tätig.
Auch kulturell prägte Schenk die Stadt mit: So organisierte er unter anderem ein Rockfestival am Silbersee und stärkte damit Dormagens Ruf als Veranstaltungsort mit lebendigem Gemeinschaftsgeist.
Die Goldene Münze ehrt Schenks langjähriges Wirken für die Entwicklung und den Zusammenhalt Dormagens. Seine Arbeit hat nachhaltige Spuren im Tourismus, in der Kulturförderung und im bürgerschaftlichen Engagement hinterlassen. Die Auszeichnung würdigt sowohl seine beruflichen Erfolge als auch sein tiefes Engagement für das öffentliche Leben der Stadt.






