Helaba sichert 300 Millionen Euro für 27 elektrische Regionalzüge in Hessen
Sofia ReisingHelaba sichert 300 Millionen Euro für 27 elektrische Regionalzüge in Hessen
Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat die Finanzierung für 27 neue elektrische Regionalzüge im Rahmen des Schienenprojekts Regionaltangente West (RTW) gesichert. Die Transaktion wurde mit rechtlicher Beratung durch die Kanzlei Taylor Wessing strukturiert. Das Finanzierungspaket beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro und hat eine Laufzeit von 25 Jahren.
Helaba sicherte sich den Auftrag im Rahmen eines grenzüberschreitenden Vergabeverfahrens. Gemeinsam mit der fahma, einer Tochtergesellschaft des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), entwickelte die Bank das Finanzierungskonzept. Ziel war es, regionale Sparkassen sowie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) in die langfristige Struktur einzubinden.
Alper Utlu, Salary Partner bei Taylor Wessing, leitete das Beraterteam. Unterstützt wurde er von Christian Köhler, Ulf Gosejacob, Marc-Oliver Kurth und Susanne Dams. Ihre Aufgabe bestand darin, den rechtlichen Rahmen für die Finanzierung der neuen Züge zu konzipieren und umzusetzen.
Das 300-Millionen-Euro-Geschäft dient der Finanzierung von 27 elektrischen Regionaltriebzügen für das RTW-Projekt. Die Finanzierungsstruktur bindet wichtige regionale Institutionen ein. Durch die Zusammenarbeit von Helaba und fahma wird der Ausbau des Schienennetzes langfristig unterstützt.
