30 March 2026, 02:26

Interkommunales Kunstprojekt Kombination verbindet sechs Städte im Hochsauerlandkreis

Schwarze und weiße Zeichnung einer Stadtlandschaft mit einer Kirche im Hintergrund auf einem Blatt Papier.

Interkommunales Kunstprojekt Kombination verbindet sechs Städte im Hochsauerlandkreis

Neues interkommunales Kunstprojekt Kombination startet in sechs Städten des Hochsauerlandkreises

Das von dem Künstler Lars Breuer entwickelte Projekt Kombination setzt sich mit den Themen Kommunikation und Konsens auseinander – dargestellt durch Wortpaare. Eines der ersten Exponate wird in Arnsberg zu sehen sein, wo an der Auferstehungskirche ein Banner mit der Aufschrift KONSENS – KONTRAST hängen wird.

Das Projekt verbindet Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern unter dem Oberbegriff Aufruhr. An jedem Standort werden Wortkombinationen präsentiert, die lokale Dynamiken widerspiegeln. In Arnsberg unterstreicht die Wahl der Begriffe den Bedarf an Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Stadtteilen.

Den offiziellen Startschuss gibt eine öffentliche Diskussion mit Lars Breuer am Sonntag, 21. September, um 18 Uhr auf dem Kaiser-Otto-Platz in Meschede. Zuvor findet am Sonntag, 14. September, um 15 Uhr in der Arnsberger Auferstehungskirche ein Künstlergespräch statt – passend zum Tag des offenen Denkmals. Bürgerinnen und Bürger sind zu beiden Veranstaltungen eingeladen.

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Den Abschluss bildet eine finale Zusammenkunft am Sonntag, 18. Januar 2026, um 11 Uhr im Lenneatelier in Schmallenberg. Gefördert wird Kombination vom Hochsauerlandkreis und der Sparkasse Mitten im Sauerland.

Historischer Hintergrund Die Region durchlief 1975 im Rahmen der kommunalen Neugliederung tiefgreifende Veränderungen: Schmallenberg umfasste einst Fredeburg und weitere Gemeinden, während Arnsberg Sitz des Kreises wurde. In der Nähe schlossen sich in Eslohe vier Kommunen zusammen, und Dotzlar wurde Teil von Bad Berleburg.

Das Projekt Kombination läuft bis Anfang 2026 und richtet sich mit Ausstellungen und Diskussionsformaten an die Öffentlichkeit. Ziel ist es, Gespräche über Kommunikation und Kompromissbereitschaft in der Region anzuregen. Träger sind lokale Behörden und finanzielle Partner.

Quelle