Kinderfeuerwehrtag in Wiesbaden begeistert junge Rettertalente
Wiesbaden veranstaltete vergangenes Wochenende den 10. Kinderfeuerwehrtag
Rund 160 Mädchen und Jungen zwischen sechs und zehn Jahren nahmen am diesjährigen Kinderfeuerwehrtag in Wiesbaden teil. Die Veranstaltung sollte spielerisch Neugier wecken und gleichzeitig Fähigkeiten vermitteln, die später den Einstieg in den Rettungsdienst ebnen könnten.
Die Kinder meisterten verschiedene Aufgaben – vom Umwerfen von Dosen über Balancieren auf Balken bis hin zum Zielen an einer Sprühwand. Für jede absolvierte Station gab es eine Schleife, wer alle sechs Herausforderungen schaffte, erhielt als Belohnung das besondere "Flämmchen"-Abzeichen.
Neu in diesem Jahr war eine Erste-Hilfe-Station, die vom Jugendrotkreuz Wiesbaden betreut wurde. Hier konnten die Kinder praktische Grundlagen der medizinischen Versorgung erlernen – eine sinnvolle Ergänzung zu den klassischen Feuerwehraktivitäten.
Die Organisatoren zeigten sich begeistert vom Erfolg der Veranstaltung. Melanie Hubl, die Wiesbadener Koordinatorin der Kinderfeuerwehr, bezeichnete den Tag als wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Farsin Alikhani, stellvertretender Kreisvorsitzender, lobte die hohe Teilnehmerzahl und das große Engagement der Kinder.
Hinter den Kulissen wurden Gerhard Beil und Marcus Rasch für ihre logistische Unterstützung mit Urkunden ausgezeichnet. Doch damit ist noch nicht Schluss: Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für künftige Treffen, darunter die hessische Jugendfeuerwehr-Delegiertenversammlung Ende Mai in Wiesbaden.
Der Tag bot den Kindern nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern auch einen Einblick in die Teamarbeit bei Rettungseinsätzen. Mit neuen Elementen wie der Erste-Hilfe-Station und der kontinuierlichen Unterstützung der Organisatoren wächst die Veranstaltung stetig. Die kommenden Auflagen sollen an die diesjährigen Erfolge anknüpfen.






