LATAM-Flug in Frankfurt: Notmanöver nach gescheiterter Landung in Turbulenzen
Tomislav PaffrathLATAM-Flug in Frankfurt: Notmanöver nach gescheiterter Landung in Turbulenzen
LATAM-Airlines-Flug von Amsterdam in Frankfurt in schweren Turbulenzen – Notmanöver nach gescheiterter Landung
Im vergangenen Juni erlebte ein Flug der LATAM Airlines von Amsterdam nach Frankfurt einen schweren Zwischenfall während des Landeanflugs. Eine Boeing 767 geriet in extremes Wetter, sodass die Crew die Landung abbrechen und ein Notmanöver einleiten musste. Nun ermitteln die Behörden, was genau geschehen ist.
Am 20. Juni 2023 näherte sich Flug UC1502 Frankfurt, als die Maschine in eine Gewitterfront geriet. Das Flugzeug überflog die parallele Mittellandebahn, bevor die Piloten beschlossen, den Landeanflug abzubrechen. Sie leiteten einen Durchstartvorgang ein und stiegen auf 910 Meter Höhe.
Während des Steigflugs sank die Geschwindigkeit der Maschine jedoch auf 90 Kilometer pro Stunde, sodass sie erneut auf 580 Meter absackte. Die Crew konnte die Kontrolle zurückgewinnen und das Flugzeug stabilisieren. 35 Minuten später landete die Boeing 767 sicher in Frankfurt.
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat seitdem eine Untersuchung eingeleitet. Im Fokus stehen die Handlungen der Crew, die Leistung des Flugzeugs sowie äußere Bedingungen. Erste vorläufige Erkenntnisse werden bis Ende September erwartet.
Die Ermittlungen zum Beinahe-Unfall am Frankfurter Flughafen laufen weiter. Die BFU wird in den kommenden Wochen einen ersten Bericht vorlegen. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, die mit Landungen unter extremen Wetterbedingungen verbunden sind.






