"Lives" feiert Premiere: Ein Stück über unkonventionelle Familienbande im Theater Drachengasse
Gordana Gnatz"Lives" feiert Premiere: Ein Stück über unkonventionelle Familienbande im Theater Drachengasse
"Lives" – Ein neues Stück über ungewöhnliche Familienbande im Theater Drachengasse
Im Wiener Theater Drachengasse hat das neue Stück "Lives" Premiere gefeiert und ist noch bis zum 1. Februar 2020 zu sehen. Die Inszenierung unter der Regie von Isabella Sedlak begleitet eine unkonventionelle Familie – eine schwarze Österreicherin und einen schwulen Kroaten –, die sich ohne traditionelle Vorstellungen durch das Elternsein navigieren. Selbst vor der Vorstellung wurden die Zuschauer mit einem ungewöhnlichen Vorspann überrascht: der Hochzeitsvideo von Meghan Markle und Prinz Harry.
Ursprünglich entstand "Lives" als Gewinnerprojekt des Wettbewerbs "Mein Zuhause ist meine Burg" im vergangenen Jahr, bei dem 53 Einsendungen eingereicht wurden. Das Stück gewann den mit 5.000 Euro dotierten Jurypreis und wird nun im Wein Theater in der Drachengasse auf die Bühne gebracht.
Verfasst wurde das Werk auf Kroatisch von Dino Pešut und ins Deutsche übersetzt von Krešimir Bobaš. Die Handlung verbindet scharfen Humor mit selbstironischen Tönen und setzt sich mit den Themen Sinn, Verantwortung und Verzweiflung auseinander – verkörpert durch die beiden Hauptfiguren. Kira Lorenza Althaler und Markus Bernhard Börger spielen das ungewöhnliche Duo, das sich zwar ein Kind wünscht, aber klassische Familienstrukturen ablehnt.
Die Produktion ist die Verwirklichung eines von jungen Künstlern getragenen Theaterprojekts, das nun im Bar&Co in Wien Leben einhaucht. Mit einer Mischung aus Witz und emotionaler Tiefe hat das Stück seit seiner Premiere Aufmerksamkeit erregt.
"Lives" bleibt bis Anfang nächsten Jahres im Theater Drachengasse zu sehen. Die Auseinandersetzung mit modernen Beziehungen und die Entstehung aus einem preisgekrönten Wettbewerb unterstreichen seinen Platz in der Wiener Theaterszene. Zuschauer haben noch bis zum 1. Februar 2020 Gelegenheit, sich die letzten Vorstellungen anzusehen.






