Leroy Sané bleibt trotz Kritik Nagelsmanns WM-Stütze – warum die Diskussionen nicht enden
Sofia ReisingLeroy Sané bleibt trotz Kritik Nagelsmanns WM-Stütze – warum die Diskussionen nicht enden
Leroy Sanés Rolle in der deutschen Nationalmannschaft sorgt seit seinem Wechsel zu Galatasaray Istanbul für hitzige Diskussionen. Trotz starker Leistungen steht der Flügelstürmer weiterhin in der Kritik – sowohl bei Fans als auch bei Experten.
Die Debatte um Sané verschärfte sich, nachdem Stuttgarter Anhänger ihn während eines Testspiels ausgebuht hatten. Dies geschah kurz vor der Bekanntgabe des WM-Kaders, in den Bundestrainer Julian Nagelsmann ihn trotz der öffentlichen Kritik dennoch berief.
Sané hat für die Nationalmannschaft bereits entscheidende Momente geliefert. Im November 2022 erzielte er zwei Tore und bereitete ein weiteres in einem wichtigen WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei vor. Selbst sein Siegtreffer im letzten Testspiel vor dem Turnier gegen die USA konnte seine Kritiker kaum besänftigen.
Unterstützung erhält er vor allem aus den eigenen Reihen. Mannschaftskapitän Joshua Kimmich und Nagelsmann verteidigten Sané wiederholt und hoben seine Einsatzbereitschaft sowie defensive Arbeit hervor. Auch Ex-Nationalspieler İlkay Gündoğan argumentierte, dass anhaltende Kritik einem kreativen Spieler wie Sané schaden könne. Doch selbst nach dem 7:1-Sieg gegen Curaçao zweifelten einige Beobachter noch immer an seiner Leistung. Manche Kritiker deuteten seinen Wechsel in die Türkei gar als Ende seiner Nationalmannschaftskarriere.
Sané bleibt eine polarisierende Figur im deutschen Fußball. Seine Nominierungen für große Turniere und seine Leistungen auf dem Platz haben die Kontroverse nicht vollständig beigelegt. Trotz anhaltender Skepsis hält die Nationalmannschaft weiterhin an ihm fest.
