17 March 2026, 18:35

Markus Lanz: Vom "wöchentlichen Versager" zur politischen Talk-Ikone

Ein Mann in Anzug und Krawatte, der eine Rede an einem Rednerpult mit Mikrofon hält und wie ein politischer Wissenschaftler mit ernster Miene wirkt.

Markus Lanz: Vom "wöchentlichen Versager" zur politischen Talk-Ikone

Markus Lanz hat sich zu einer der einflussreichsten Stimmen im politischen Fernsehprogramm Deutschlands entwickelt. Seine ZDF-Talkshow, die er von Thomas Gottschalk übernahm, verzeichnet seit Jahren steigende Einschaltquoten. Trotz Rückschlägen bleibt er optimistisch – sowohl in Bezug auf seine Arbeit als auch auf die politische Lage des Landes.

Nach Gottschalks Abschied stieg Lanz in die Rolle ein, stand zunächst jedoch vor Herausforderungen. Die frühen Folgen im Jahr 2014 erreichten 1,42 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 12,9 Prozent. Bis 2021 stiegen diese Zahlen auf 1,96 Millionen und 16,3 Prozent, bevor sie bis 2025 leicht auf 1,49 Millionen Zuschauer und 15,5 Prozent zurückgingen.

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Der Moderator gibt offen zu, ständig über seine Leistungen nachzudenken, und bezeichnet sich selbst scherzhaft als "wöchentlichen Versager", der stets daran arbeite, sich zu verbessern. Er weist die Vorstellung zurück, sein Publikum suche lediglich Bestätigung für die eigenen Ansichten. Stattdessen ist er überzeugt, dass die Deutschen Extremismus grundsätzlich ablehnen und eine ausgewogene Diskussion schätzen.

Politiker hingegen meiden seine Sendung oft. Lanz nimmt das gelassen: In einem freien Land sei das ihre Entscheidung. Die meisten politischen Gäste schätzt er als Profis – selbst wenn sie Einladungen ausschlagen.

Seine Karriere verlief nicht ohne Tiefschläge. Nach der Absetzung von Wetten, dass..? hatte er eine schwierige Phase, bevor er die ZDF-Rolle übernahm. Heute schätzt er die Chance, "die Dinge wenden" zu können, und zeigt sichtbar Freude daran, politische Debatten zu moderieren.

Lanz' Show bleibt eine zentrale Plattform für politische Diskussionen in Deutschland. Die Zuschauerzahlen sind seit seinen Anfängen gestiegen, und er prägt das Format weiterhin maßgeblich. Sein Optimismus – sowohl in Bezug auf die Zukunft des Landes als auch auf seine eigene Arbeit – hält ihn in der Rolle engagiert.

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