Metro Logistics setzt auf KI für smarteres Energiemanagement in der Logistik
Alan JunkMetro Logistics setzt auf KI für smarteres Energiemanagement in der Logistik
Metro Logistics Germany setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement von Hamburger Softwarefirma encentive
Die Metro Logistics Germany arbeitet künftig mit dem Hamburger Softwareunternehmen encentive zusammen, um ein KI-basiertes Energiemanagementsystem einzuführen. Die Plattform flexOn soll an allen deutschen Logistikstandorten des Unternehmens eingesetzt werden, um die Energieeffizienz zu steigern. Ziel ist es, Kosten zu senken und den Anteil von Solarstrom im Betriebsablauf zu erhöhen.
Als erster Standort wird das Logistikzentrum in Marl die flexOn-Plattform testen. Das System bietet Echtzeit-Einblicke in den Energieverbrauch, die -erzeugung und Lastdaten. Zudem übernimmt es die automatisierte Steuerung von Geräten mit hohem Strombedarf, etwa Kühlanlagen und elektrischen Gabelstaplern.
Die Plattform passt den Energieverbrauch dynamisch an die Strompreise und die vor Ort erzeugte Solarenergie an. Sie verlagert Lasten automatisch, um Nachfragespitzen zu vermeiden und die Kosten zu reduzieren. Ellen Rupprath, Energiebeauftragte bei Metro Logistics Germany, betont, dass flexOn eine verlässliche Datengrundlage für das Energiemanagement an allen Standorten schafft.
Nach der Pilotphase in Marl plant das Unternehmen, das System schrittweise auf weitere deutsche Standorte auszuweiten. Langfristig soll der Energiefluss zentral überwacht und der Eigenverbrauch von Solarstrom optimiert werden.
Mit der flexOn-Plattform will Metro Logistics Germany nicht nur die Energiekosten senken und die Nachhaltigkeit verbessern, sondern auch durch transparente Echtzeitdaten fundiertere Entscheidungen ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit encentive markiert einen wichtigen Schritt hin zu einem intelligenteren Energiemanagement in der Logistikbranche.






