02 April 2026, 12:38

Offenbach bekommt neues Studentenwohnheim in der Alten Post bis 2027

Eine sepiafarbene Postkarte von St. George's School in Middletown, Rhode Island, die ein großes Backsteingebäude mit vielen Fenstern zeigt, umgeben von Bäumen und Gras unter einem bewölkten Himmel, mit gedrucktem Text entlang der oberen und unteren Ränder.

Offenbach bekommt neues Studentenwohnheim in der Alten Post bis 2027

Das Land Hessen hat das Gebäude der Alten Post in Offenbach erworben, um dort ein neues Studentenwohnheim einzurichten. Das 28 Millionen Euro teure Projekt wird rund 250 Einzelapartments für Studierende bieten. Laut Angaben der Verantwortlichen soll der Standort bis zum Wintersemester 2027 bezugsfertig sein.

Die Finanzierung des Kaufs erfolgte mit Mitteln aus dem Verkauf des ehemaligen Frankfurter Polizeipräsidiums. Die Alte Post wird mietfrei an das Studierendenwerk Frankfurt am Main übergeben, das die Entwicklung des Projekts übernehmen wird. Ulrich Schielein, Vorsitzender des Verwaltungsrats, bestätigte, dass die Unterkünfte vor allem Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) zur Verfügung stehen sollen.

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Lokale Politiker lobten die zentrale Lage des Projekts und dessen potenzielle Auswirkungen. Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister von Offenbach, betonte die Vorteile des Standorts in der Stadt. Der Stadtrat Paul-Gerhard Weiß bezeichnete das Wohnheim als einen lebendigen Zukunftsort und als Chance, das umliegende Bahnhofsareal neu zu gestalten.

Auch Vertreter der Hochschule und des Landes begrüßten die Pläne. Prof. Bernd Kracke, Präsident der HfG, nannte das Wohnheim eine unverzichtbare Ergänzung für studentisches Wohnen und Netzwerken. Angela Dorn, Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, erklärte, die neuen Unterkünfte würden der HfG die beste studentische Ausstattung aller deutschen Kunsthochschulen bieten.

Das Projekt soll bis zum Wintersemester 2027 fertiggestellt werden. Nach der Fertigstellung wird das Wohnheim 250 Einzelapartments bereitstellen und so die Wohnsituation für Kunst- und Designstudierende verbessern. Das Land hat bisher keine weiteren Pläne für den Bau von Studentenwohnheimen in der Rhein-Main-Region bekannt gegeben, um die übergeordneten Ziele im bezahlbaren Wohnraum zu erreichen.

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