Offenbach demonstriert am Sonntag gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Gordana GnatzOffenbach demonstriert am Sonntag gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Unter dem Motto "Protest gegen Rechts – Keinen Zentimeter den Faschisten" findet am kommenden Sonntag, dem 21. Januar, in Offenbach eine Demonstration statt. Organisiert von einem breiten Bündnis lokaler Initiativen, richtet sich die Veranstaltung gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien in der Stadt. Auch Vertreter der Stadtverwaltung haben sich gegen Diskriminierung ausgesprochen und Offenbachs Haltung für Vielfalt und Zusammenhalt bekräftigt.
Die Kundgebung beginnt um 11 Uhr am Willy-Brandt-Platz auf der Nordseite des Rathauses. Gegen Mittag setzt sich der Demonstrationszug von der Berliner Straße in Richtung Kaiserstraße in Bewegung, läuft dabei gegen die Einbahnstraßenregelung entlang der Geleitsstraße und biegt anschließend links auf den Marktplatz ab.
Von dort führt die Route weiter über die Bieberer Straße, bevor die Demonstration voraussichtlich gegen 13 Uhr den Wilhelmsplatz erreicht. Das offizielle Ende der Veranstaltung ist für 14 Uhr geplant, die Organisatoren weisen jedoch auf mögliche Behinderungen im Innenstadtbereich zwischen 11 und 14 Uhr hin.
Hinter der Demonstration steht ein Bündnis von 47 Organisationen, darunter Gewerkschaften wie ver.di und der DGB, Parteien wie Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen sowie antifaschistische Gruppen wie die Antifaschistische Aktion. Zwar werden etwa 50 Teilnehmer erwartet, doch die Botschaft der Veranstaltung findet Rückhalt bei lokalen Spitzenpolitikern, darunter Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, die Beigeordnete Sabine Groß, Stadtkämmerer Martin Wilhelm und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß.
Der Demonstrationszug führt durch das Zentrum Offenbachs; die Organisatoren rufen die Teilnehmenden auf, pünktlich zu erscheinen. Die Stadtverwaltung hat ihre Ablehnung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erneut betont und sich damit hinter die Ziele der Demonstration gestellt. Die Veranstaltung soll am frühen Nachmittag enden, wobei es während des Protests zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.






