17 March 2026, 16:38

PETA fordert Ende von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und Text unten mit der Aufschrift "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden".

PETA fordert Ende von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Die Tierrechtsorganisation PETA hat ihre Forderungen nach einem Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland erneuert. Die Organisation argumentiert, dass diese Aktivitäten jedes Jahr Millionen von Tieren unnötiges Leid zufügen. Aktivisten verweisen zudem auf die ökologischen und ethischen Bedenken, die mit diesen Praktiken verbunden sind.

Aktuell zirkulieren mehrere Petitionen, die strengere Regelungen fordern – darunter Verbote von Trophäenjagd-Fotos und Bewegungsjagden. Einige Bundesländer haben bereits Schritte unternommen, um die Jagdverpflichtungen einzuschränken, doch bisher hat keine Region sie vollständig abgeschafft.

Laut PETA töten deutsche Hobbyjäger jährlich über fünf Millionen Wildtiere. Die Organisation schätzt zudem, dass etwa 200.000 Katzen durch Schüsse ums Leben kommen. Peter Höffken, Sprecher von PETA, betont, dass die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar sei. Er warnt, dass sie tierische Sozialstrukturen zerstört und paradoxerweise die Fortpflanzungsrate der überlebenden Populationen steigert.

Auch das Angeln gerät zunehmend in die Kritik. PETA beruft sich auf Studien, die zeigen, dass Fische leiden können, über Selbstwahrnehmung verfügen und komplexe soziale Bindungen eingehen. Angler, so die Organisation, verletzen und ersticken jährlich Millionen von Fischen und verursachen damit langes Leid.

In Bundesländern wie Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein wurden kürzlich Reformen umgesetzt, die die gesetzlichen Jagdverpflichtungen reduzieren. Stand Anfang 2026 hat jedoch noch kein Bundesland die Vorschriften vollständig abgeschafft. Gleichzeitig gewinnen Petitionen an Fahrt, die ein Verbot von Trophäenfotos im Netz, ein Ende der Bewegungsjagden und den Schutz von Kindern vor Jagdgewalt fordern. Eine weitere Kampagne ruft zum Boykott von Regionen auf, in denen Wolfsabschüsse stattfinden.

PETAs Forderungen spiegeln eine wachsende Ablehnung von Jagd und Angeln als Freizeitvergnügen wider. Die Organisation besteht darauf, dass beide Praktiken Tieren flächendeckend Schaden zufügen – ohne gerechtfertigten Grund. Mit zunehmender Unterstützung für Petitionen und Reformen wächst der Druck auf bundesweite Verschärfungen.

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