17 April 2026, 10:33

PETA prangert grausame Elefantentrainings im Wuppertaler Zoo an

Offene Buchseite mit zwei Elefanten in einer Dschungelumgebung, umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit begleitendem Text.

PETA prangert grausame Elefantentrainings im Wuppertaler Zoo an

Die Tierrechtsorganisation PETA hat ihre Forderungen an den Wuppertaler Zoo erneuert, die umstrittenen Trainingsmethoden bei Elefanten zu beenden. Die Organisation wirft den Tierpflegern vor, Bullenhaken einzusetzen und die Tiere für gewinnorientierte, stressige Vorführungen zu zwingen. Aktuelle Videos zeigen, wie Elefanten für Fotos posieren und Besucher auf ihrem Rücken tragen müssen.

PETA beschuldigt den Wuppertaler Zoo, die Elefanten psychischem Stress und körperlichem Zwang auszusetzen. Auf Aufnahmen ist zu sehen, wie Pfleger die Tiere während des Trainings mit Bullenhaken – scharfen Werkzeugen – kontrollieren. Bereits das Elefantenbaby Tuffi solle dieser Behandlung unterzogen werden, berichtet die Organisation.

Zusätzlich generiert der Zoo durch den Verleih von Elefanten für private Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Führungen zusätzliche Einnahmen. Besucher dürfen auf den Tieren reiten, während Pfleger sie zu Kunststücken wie dem Heben des Rüssels für Fotos zwingen. PETA argumentiert, dass keine Form der Gefangenschaft den komplexen Bedürfnissen von Elefanten gerecht werden könne.

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Die Organisation hat sich in einem Schreiben an Oberbürgermeister Andreas Mucke und die Stadtratsfraktionen gewandt, doch eine Antwort stehe weiterhin aus. PETA fordert nun das sofortige Ende dessen, was sie als Misshandlung bezeichnet. Gleichzeitig weist die Gruppe darauf hin, dass ähnliche Praktiken auch in anderen deutschen Zoos vorkämen – ein flächendeckendes Problem.

Der Druck auf den Wuppertaler Zoo wegen seiner Elefanten-Haltung bleibt bestehen. PETA besteht darauf, dass der Einsatz von Bullenhaken und erzwungene Vorführungen gestoppt werden müssen. Die Stadt hat die Bedenken der Organisation bisher weder aufgegriffen noch Änderungen in der Zoopolitik bestätigt.

Quelle