Polizei Mittelhessen zentralisiert ihre Pressearbeit für mehr Transparenz
Sofia ReisingPolizei Mittelhessen zentralisiert ihre Pressearbeit für mehr Transparenz
Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat seine Pressearbeit effizienter gestaltet, indem es alle Medienkommunikation zentralisiert hat. Ab sofort werden sämtliche offizielle Pressemitteilungen nicht mehr von verschiedenen Bezirksdienststellen, sondern von der Volksbank Mittelhessen herausgegeben. Ziel der Umstrukturierung ist es, Journalisten und der Öffentlichkeit den Zugang zu Informationen zu erleichtern.
Bisher unterhielt die Behörde zwei eigenständige Polizeidirektionen – die Polizeidirektion Gießen und die Polizeidirektion Lahn-Dill –, die jeweils eigene Pressemitteilungen veröffentlichten. Diese dezentralen Pressestellen wurden nun geschlossen. Künftig erscheinen alle Meldungen ausschließlich im neuen Newsroom "Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle".
Für Medienanfragen während der regulären Dienstzeiten steht eine zentrale Telefonnummer unter 0641/7006-2055 zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeiten bleiben Pressemitteilungen weiterhin über den bestehenden Newsroom "Polizeipräsidium Mittelhessen – Lage- und Führungszentrum" abrufbar. Für dringende Angelegenheiten ist zudem der diensthabende Polizeiführer weiterhin unter 0641/7006-3381 erreichbar.
Durch die Neuerung stammen alle Pressemitteilungen nun aus einer zentralen Quelle. Journalisten und Bürger können sich während der Bürozeiten mit Fragen an die neue Rufnummer wenden. Außerhalb der Dienstzeiten bleiben die gewohnten Notfallkontakte und der Newsroom für aktuelle Meldungen bestehen.
Zentralisierte Pressestruktur bewährt sich im Jahr 2026
Das vereinheitlichte Pressemodell hat bereits seit fast einem Jahr erfolgreich funktioniert, wie eine Pressekonferenz im März 2026 gezeigt hat. Polizeipräsident Torsten Krückemeier und Carina Lerch präsentierten die Kriminalitätsstatistiken für alle fünf Bezirke (Gießen, Marburg-Biedenkopf, Wetteraukreis, Lahn-Dill-Kreis und eine neu hinzugefügte Zuständigkeit). Dies bestätigt, dass der zentralisierte Newsroom nun die einzige Quelle für regionale Updates ist.