Rekordsieg für Dr. Felix Schwenke bei Offenbacher Oberbürgermeisterwahl
Tomislav PaffrathRekordsieg für Dr. Felix Schwenke bei Offenbacher Oberbürgermeisterwahl
Dr. Felix Schwenke gewinnt Offenbacher Oberbürgermeisterwahl mit Rekordmehrheit
Dr. Felix Schwenke hat die Oberbürgermeisterwahl in Offenbach mit einem Erdrutschsieg für sich entschieden und 69,93 Prozent der Stimmen erhalten – das stärkste Ergebnis in der Geschichte der Oberbürgermeisterwahlen der Stadt. Allerdings sank die Wahlbeteiligung auf nur noch 26,53 Prozent, den niedrigsten Stand seit 2017.
An der Abstimmung beteiligten sich lediglich 24.714 der wahlberechtigten Offenbacher Bürger, deutlich weniger als bei der vorherigen Wahl 2017, als die Beteiligung noch bei 30,58 Prozent gelegen hatte. Trotz der geringeren Wahlbeteiligung erhielt Schwenke rund 5.300 Stimmen mehr als vor sieben Jahren.
Auf dem zweiten Platz landete Andreas Bruszynski (CDU) mit 18,02 Prozent der Stimmen. Gizem Erinc-Çiftçi (Die Linke) erreichte 7,18 Prozent, während Dr. Annette Schaper-Herget (Ofa e.V.) auf 4,86 Prozent kam.
Die Zusammensetzung des Stadtrats ist seit der Kommunalwahl 2021 unverändert geblieben: Die 50 Sitze verteilen sich auf SPD, Grüne, CDU, FDP, Die Linke, AfD und einen parteilosen Abgeordneten. Die gleichen Parteien, die in dieser Wahl auch mit eigenen Oberbürgermeisterkandidaten antraten, halten Stand März 2026 gemeinsam 49 Sitze.
Schwenkes deutlicher Sieg verleiht ihm ein klares Mandat – fast sieben von zehn Wählern unterstützten ihn. Die geringe Wahlbeteiligung deutet jedoch darauf hin, dass viele Bürger der Abstimmung fernblieben. Die Stabilität im Stadtrat bedeutet vorerst keine Verschiebungen der politischen Kräfteverhältnisse.






