30 June 2026, 18:50

Rentenkommission plant schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters bis 2041

Umfrage: Mehrheit lehnt spätere Rente ab

Rentenkommission plant schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters bis 2041

Ein neuer Vorschlag der Rentenkommission sieht eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters vor. Zwischen 2031 und 2041 soll es sich um jeweils sechs Monate erhöhen. Die öffentliche Meinung zu diesem Vorhaben bleibt jedoch tief gespalten.

Der Plan der Kommission sieht vor, das Renteneintrittsalter über ein Jahrzehnt hinweg in kleinen Schritten anzuheben. Doch Umfragen zeigen nur begrenzte Zustimmung für eine solche Reform. Lediglich 29 Prozent der Deutschen befürworten eine Anhebung auf 67,5 Jahre.

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Die Ablehnung ist weit verbreitet: Insgesamt lehnen 62 Prozent der Bevölkerung jede Erhöhung ab. Unter den Erwerbstätigen sind es sogar 68 Prozent. Regionale Unterschiede werden ebenfalls deutlich – so sprechen sich 73 Prozent der Ostdeutschen gegen die Pläne aus.

Die politischen Ansichten prägen die Haltung maßgeblich. Unter den Wählern von Union und Grünen liegt die Zustimmung bei 58 bzw. 55 Prozent. Dagegen lehnen 77 Prozent der Anhänger der Linken und sogar 84 Prozent der AfD-Anhänger den Vorschlag ab.

Der Vorschlag der Rentenkommission stößt auf erheblichen Widerstand. Die Mehrheit der Deutschen – besonders in Ostdeutschland und in bestimmten politischen Lagern – ist nicht bereit, ein höheres Renteneintrittsalter zu akzeptieren. Die Zukunft des Plans hängt davon ab, ob es gelingt, diese Bedenken auszuräumen.

Quelle