Rodgau führt Notinseln als sichere Zuflucht für Kinder in Not ein
Rodgau startet neue Sicherheitsinitiative für Kinder: Notinseln ("Notfall-Inseln")
Ab dem 1. Oktober führt die Stadt Rodgau ein neues Schutzprojekt für Kinder ein – die Notinseln. Die von der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Rodgau koordinierte Initiative soll Kindern in Notsituationen schnelle Hilfe bieten. Lokale Geschäfte und Betriebe fungieren dann als sichere Anlaufstellen, an die sich Kinder in Not wenden können.
Das Prinzip der Notinseln ist einfach: Teilnehmende Läden und Unternehmen kennzeichnen sich mit einem gut sichtbaren Aufkleber, der Kindern signalisiert, dass sie dort Unterstützung finden. Jennifer Jäger, die Projektleiterin, organisiert derzeit die Vorbereitungsphase. Bereits vor dem offiziellen Start haben sich mehrere Betriebe in Jügesheim und Nieder-Roden als freiwillige Partner gemeldet.
Die Teilnahme ist für Unternehmen kostenlos. Jäger plant in Kürze Besuche in Schulen und Kindergärten, um über das Projekt zu informieren. Auch Eltern werden aufgefordert, ihren Kindern das Konzept zu erklären, damit diese im Ernstfall wissen, wohin sie sich wenden können.
Rodgau ist nicht die erste Stadt mit einem solchen Modell. Bereits in Kommunen wie Erkner, Donauwörth, Cloppenburg und Niebüll gibt es ähnliche Netzwerke – teilweise mit über 20 Notinseln pro Standort. Interessierte Unternehmen in Rodgau können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden oder weitere Informationen auf der Projektseite rodgau.de/Notinsel abrufen.
In den kommenden Wochen wird das Notinsel-Netzwerk schrittweise ausgebaut. Ab dem 1. Oktober stehen die ersten offiziellen Standorte bereit, um Kindern in Notlagen zu helfen. Ziel ist es, ein flächendeckendes Hilfsangebot in Rodgau aufzubauen – damit Unterstützung immer in Reichweite ist.






