Rüsselsheims neuer Mobilitätsplan für die Eselswiese verzögert Bauprojekte bis 2031
Rüsselsheims neuer Mobilitätsplan für die Eselswiese verzögert Bauprojekte bis 2031
Rüsselsheim am Main finalisiert überarbeiteten Mobilitätsplan für das Viertel Eselswiese
Nach monatelanger Bürgerbeteiligung hat Rüsselsheim am Main die Überarbeitung seines Mobilitätsplans für den Stadtteil Eselswiese abgeschlossen. Der aktualisierte Entwurf, federführend erarbeitet von Stadtrat Simon Valerius, geht auf Bedenken zu Verkehr, Radwegen und Fußgängersicherheit ein. Falls der Gemeinderat zustimmt, werden die Änderungen die Parkregelungen neu ordnen und den Baubeginn auf frühestens 2031 verschieben.
Die öffentliche Rückmeldung war entscheidend für die Ausgestaltung des Plans. Zwischen Oktober und Dezember 2025 reichten Anwohnerinnen und Anwohnern über 250 Stellungnahmen ein – über Online-Umfragen, zwei Bürgerforen und eine Begehung vor Ort. Die häufigsten Kritikpunkte betrafen Verkehrsberuhigung, Radverkehrsanbindungen und die Sicherheit von Fußgängern; all diese Aspekte prüft die Stadt nun für letzte Feinjustierungen.
Strengere Parkvorgaben und alternative Lösungen Der überarbeitete Bebauungsplan sieht verschärfte Parkregeln vor: In Wohngebieten ist pro Haushalt nur noch ein privater Stellplatz erlaubt, während in dichter besiedelten Zonen gemeinsame Nachbarschaftsgaragen oder kleinteilige Lösungen vorgeschrieben werden. Gewerbetreibende müssen entweder auf dem eigenen Grundstück Parkflächen ausweisen oder sich für gemeinsame Einrichtungen zusammenschließen. Öffentliches Parken an Straßen bleibt weiterhin verboten, doch Carsharing-Angebote wurden in die Strategie aufgenommen.
Ein zentraler Kurswechsel ist der Verzicht auf die Gründung eines städtischen Garagenbetriebs. Stattdessen will die Verwaltung private Finanzierungsmodelle oder bewirtschaftete Parkalternativen für die ursprünglich vorgesehenen Garagenstandorte prüfen. Eine umfassende Bedarfsanalyse für öffentliche Parkhäuser soll erst nach zehn Jahren erfolgen – abhängig von der Entwicklung der Mobilitätsgewohnheiten.
Baubeginn frühestens 2031 – Entscheidung liegt beim Gemeinderat Mit dem Bau der ersten Häuser in der Eselswiese wird nicht vor 2031 gerechnet. Zuvor muss der Gemeinderat den finalen Entwurf absegnen, bevor irgendwelche Arbeiten beginnen können.
Der aktualisierte Mobilitätsplan spart der Stadt die Kosten für eine neue kommunale Gesellschaft, hält aber gleichzeitig an strengen Parkvorgaben fest. Anwohner können künftig mit gemeinsamen Garagen, privaten Lösungen und modernen Verkehrsangeboten rechnen – statt der ursprünglichen Pläne. Der nächste Schritt hängt nun von der Abstimmung im Gemeinderat ab, gefolgt von einer Jahrzehnte langen Wartezeit bis zum ersten Spatenstich.
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