Salzgitter-Bad startet Millionen-Sanierung für 38 Wohnhäuser mit barrierefreien Lösungen
Tomislav PaffrathSalzgitter-Bad startet Millionen-Sanierung für 38 Wohnhäuser mit barrierefreien Lösungen
Großes Sanierungsprojekt für 38 Wohngebäude in Salzgitter-Bad offiziell gestartet
Am 17. Juni wurde in Salzgitter-Bad ein umfangreiches Sanierungsvorhaben für 38 Wohnhäuser offiziell eingeleitet. Das Projekt umfasst 146 Wohnungen und zielt darauf ab, die Lebensqualität im Stadtteil Ostsiedlung deutlich zu verbessern. Oberbürgermeister Frank Klingebiel bezeichnete die Initiative als „Leuchtturmprojekt“, das dem Viertel seinen früheren Charme zurückgeben solle.
Die Gebäude an der Rheinstraße und der Engeroder Straße waren zuvor von der Stadt erworben worden, um die städtische Aufwertung voranzutreiben. Bis Mitte 2028 sollen alle 38 Häuser eine Fassadensanierung erhalten, während sechs davon zusätzlich innen modernisiert und erweitert werden.
Besonders hervorgehoben werden die Häuser Rheinstraße 3 und 12: Sie werden vollständig barrierefrei gestaltet, unter anderem durch den Einbau von Außenaufzügen. Fast alle Wohnungen erhalten zudem Balkone. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wovon 12,2 Millionen Euro durch Landes- und Bundesmittel gedeckt werden.
An dem Vorhaben wirken das Land Niedersachsen, die Stadt Salzgitter und die Regionale Entwicklungsagentur mit. Insgesamt wurden über 50 Millionen Euro an Strukturhilfen eingeworben, zusätzlich flossen 4,7 Millionen Euro in den Ankauf der Immobilien durch die Stadt.
Salzgitter agiert in diesem Projekt sowohl als Eigentümerin als auch als Finanzgeberin der Baumaßnahmen. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Modernisierungen die Barrierefreiheit und Lebensqualität der Bewohner spürbar steigern. Von dem Projekt verspricht man sich nachhaltige Impulse für den gesamten Stadtteil.
