29 June 2026, 12:48

Schwerer Fahrradunfall auf L3001 entfacht Debatte über mangelnde Radwege

ADFC und Radentscheid fordern Radweg auf der Landstraße zwischen Dietzenbach und Heusenstamm

Schwerer Fahrradunfall auf L3001 entfacht Debatte über mangelnde Radwege

Schwerer Fahrradunfall auf Landesstraße L3001 entfacht Forderungen nach besserer Infrastruktur

Ein kürzlich geschehener Fahrradunfall auf der Landesstraße L3001 hat dringende Appelle für eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur ausgelöst. Am 3. März 2023 touchierte ein Autofahrer mit dem Außenspiegel den Lenker von Susanne Montiel, die dabei schwer verletzt wurde. Lokale Aktivisten fordern nun unverzügliche Maßnahmen, um weitere Unfälle zu verhindern.

Susanne Montiel fährt täglich mit dem Rad auf der L3001 zwischen Dietzenbach und Offenbach. Besonders gefährdet ist sie auf dem Abschnitt zwischen der Isenburger Straße und der Industriestraße in Heusenstamm, wo es keinerlei Radwege gibt.

Bei dem Vorfall erlitt sie einen Bruch des Oberarmkopfs sowie Prellungen. Roland Heidl vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) betonte die Risiken, denen Radfahrer durch rücksichtsloses Fahren und zu geringen Überholabstand ausgesetzt sind.

Jochen Teichmann, Sprecher der Initiative Radentscheid Offenbach, erklärte, dass eine angemessene Radinfrastruktur den Unfall hätte verhindern können. Der ADFC und Radentscheid Offenbach setzen sich nun für ausgewiesene Radspuren entlang der L3001 ein.

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Vor drei Jahren kam an derselben Stelle ein Radfahrer bei einem ähnlichen Unfall ums Leben. Trotz Zusagen für Verbesserungen blieb es bisher bei leeren Versprechen. Der ADFC Dietzenbach hat den Bürgermeister nun aufgefordert, die längst geplante Radwegeinfrastruktur endlich umzusetzen – ohne weitere Verzögerungen.

Die Unterzeichner wünschen Susanne Montiel eine vollständige und schnelle Genesung. Der Unfall hat die Forderungen nach sicheren Radverkehrsbedingungen auf der L3001 weiter verstärkt. Die Aktivisten bestehen darauf, dass die Verzögerungen bei der Infrastrukturmodernisierung ein Ende haben müssen, um weitere Tragödien zu verhindern.

Quelle