Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Sofia ReisingUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Der aktuelle Film des deutschen Regisseurs Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. In dem Streifen mit Armie Hammer in der Hauptrolle geht es um einen Mann, der sich angesichts steigender Straßenkriminalität zum Selbstjustizler entwickelt. Boll behauptet, das Verbot stehe im Zusammenhang mit der Darstellung von Migranten als Täter schwerer Straftaten in dem Film.
Inspiriert wurde Citizen Vigilante von realen Kriminalfällen in Deutschland. Der Film solle sich laut Boll mit den Sicherheitsherausforderungen in ganz Europa auseinandersetzen. Im Mittelpunkt der Handlung steht Hammers Figur, die gegen Gewaltverbrechen kämpft – ein Thema, das der Regisseur mit Statistiken verknüpft, wonach Ausländer in Deutschland überproportional häufig als Täter bei Mord, Vergewaltigung und Messerangriffen in Erscheinung treten.
Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte Citizen Vigilante eine Altersfreigabe. Damit ist eine Verbreitung des Films in Deutschland faktisch unmöglich. Boll wirft der FSK vor, Jugendschutzbestimmungen als Vorwand zu nutzen, um die inhaltliche Auseinandersetzung mit Migration zu zensieren. Zudem betont er, dass die Gewaltdarstellungen in seinem Film nicht extremer seien als in etablierten Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer.
Der Regisseur sieht in dem Verbot einen Teil eines größeren Trends in deutschen Institutionen. Diese würden seiner Meinung nach gezielt Positionen an den Rand drängen, die dem vorherrschenden politischen Narrativ – insbesondere in den Bereichen Migration und Kriminalität – widersprächen.
Nach dem Beschluss der FSK bleibt Citizen Vigilante in Deutschland vorerst unbesehen. Die umstrittene Darstellung von Migranten als Straftätern, die sich auf Kriminalstatistiken stützt, steht im Zentrum der Debatte. Boll besteht darauf, dass es bei dem Verbot nicht um Gewalt gehe, sondern um die Unterdrückung einer politisch unliebsamen Perspektive.






