Wehen Wiesbaden hält mit zehn Mann ein 2:2 gegen Aue – doch der Abstieg ist besiegelt
Gordana GnatzWehen Wiesbaden hält mit zehn Mann ein 2:2 gegen Aue – doch der Abstieg ist besiegelt
SV Wehen Wiesbaden erkämpft 2:2 gegen den FC Erzgebirge Aue – trotz fast durchgehender Unterzahl
Trotz eines Großteils der Partie in Unterzahl kämpfte sich die SV Wehen Wiesbaden zu einem 2:2-Unentschieden gegen den FC Erzgebirge Aue. Das Ergebnis besiegelte das Ende von Aues 80-jähriger Zugehörigkeit zur dritten Liga und bedeutete den Abstieg der Sachsen. Für Wiesbaden war die Begegnung weniger ein sportlich bedeutsames Duell als vielmehr eine Prüfung des Durchhaltevermögens.
Moritz Flotho brachte die Hessen in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung. Der Vorsprung hielt bis in die zweite Spielhälfte – dann sah Niklas May die Rote Karte, und sein Team musste fortan mit zehn Mann auskommen.
Trotz des Rückschlags blieb Wiesbaden offensiv. Tarik Gözüsirin verwandelte eine Ecke mit einem sehenswerten Schuss zum 2:1. Doch Aue gab nicht auf: Moritz Seiffert glich in der Schlussphase zum 2:2 aus.
In den letzten Minuten verteidigte Wiesbaden mit aller Kraft und vereitelte Aues Bemühungen um den Siegtreffer. Trainer Daniel Scherning sprach später von einem "Spiel der Gegensätze" – mit vielversprechenden Momenten, aber auch verpassten Chancen. Sein Kollege Stritzel pflichtete bei und bezeichnete das Remis als frustrierend, nachdem seine Mannschaft über weite Strecken dominiert hatte.
Das 2:2 besiegelte den Abstieg des FC Erzgebirge Aue nach acht Jahrzehnten in der dritten Liga. Für die SV Wehen Wiesbaden war die Partie vor allem ein Beweis für Kampfgeist – auch wenn sie sportlich kaum Konsequenzen hatte. Beide Teams nahmen wenig mehr als die Erkenntnis mit, eine hart umkämpfte Leistung gezeigt zu haben.






