WM-Jubel in Dortmund endet mit Verkehrschaos und harten Strafen für Raser
Tomislav PaffrathWM-Jubel in Dortmund endet mit Verkehrschaos und harten Strafen für Raser
Verkehrschaos und Raserei: Dortmunds Polizei schlägt während der WM-Feiern zu
Während der Feiern zum WM-Sieg Deutschlands herrschte in Dortmund Verkehrschaos und nahm die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße dramatisch zu. Die Polizei meldete massive Staus zwischen Burgtor und Neutor, als Fans auf die Straßen strömten. Gleichzeitig ging die Polizei während des Spiels konsequent gegen rücksichtsloses Fahren vor.
Die Dortmunder Beamten konzentrierten sich besonders auf schwere Tempodelikte, als sich die Menschenmengen zur Partie versammelten. Neun Fälle wurden dokumentiert, zwei Autofahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen. Ein 22-Jähriger wurde in einer 30er-Zone mit 67 km/h geblitzt.
Mobile Blitzgeräte spielten bei den Kontrollen eine zentrale Rolle. Zwei Einheiten erfassten insgesamt 159 Verstöße – darunter einen Fahrer, der in einer 50er-Zone 117 km/h fuhr. Acht automatische Messstellen überprüften 4.288 Fahrzeuge und registrierten dabei 500 Tempodelikte. An der Ruhrallee, in der Nähe der Deutschen-Bahn-Brücke, überschritten 341 von 2.091 Fahrzeugen das Tempo-60-Limit.
Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) wurde aktiv: Er leitete 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Immissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung ein. Zudem verhängte er 15 weitere Bußgelder wegen Lärmschutzvergehen.
Die Dortmunder Polizei erinnerte alle Verkehrsteilnehmer daran, auch bei öffentlichen Feiern die Verkehrsregeln einzuhalten. Die Kontrollen führten zu zahlreichen Bußgeldern, Verwaltungsverfahren und möglichen Fahrverboten. Die Geschwindigkeitsüberwachung bleibt weiterhin bestehen, um die Sicherheit zu gewährleisten.






