Caritas Fulda übergibt sechstes barrierefreies Fahrzeug an ukrainische Partner
Alan JunkCaritas Fulda übergibt sechstes barrierefreies Fahrzeug an ukrainische Partner
Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankivsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas Fulda besucht. Die Reise markiert einen weiteren Schritt in einer langjährigen Partnerschaft, die durch die Übergabe eines sechsten barrierefreien Fahrzeugs noch verstärkt wurde. Diese jüngste Spende unterstreicht die anhaltende Unterstützung deutscher Caritas-Gruppen während des anhaltenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Die Zusammenarbeit zwischen Fulda und Iwano-Frankivsk begann zwar bereits 2009, hat sich aber seit der russischen Invasion 2022 weiter vertieft. Vier Jahre Krieg haben die ukrainische Bevölkerung in extreme Not gebracht, doch die Hilfe aus Deutschland reißt nicht ab.
Während ihres Besuchs nahm die ukrainische Delegation am Jahresempfang des Caritasverbandes Hessen teil und besuchte die St.-Elisabeth-Jugendhilfe. Ein Höhepunkt war die Übergabe eines behindertengerechten Fahrzeugs durch die Caritas Main-Kinzig auf dem Domplatz in Fulda. Damit erhöht sich die Zahl der seit Kriegsbeginn von der Caritas Fulda gespendeten Fahrzeuge auf insgesamt sechs.
Dr. Markus Juch, Direktor der Diözesan-Caritas, bezeichnete die Spende als "ein weiteres sichtbares Zeichen unserer engen Verbundenheit". Prälat Christof Steinert pflichtete ihm bei und betonte, dass Solidarität mehr als Worte erfordere – durch Gebet und konkretes Handeln. Die Fahrzeuge sind ständig im Einsatz und bringen dringend benötigte Hilfsgüter zu Bedürftigen in der gesamten Ukraine.
Trotz des anhaltenden Krieges haben die Menschen in Iwano-Frankivsk dem Bistum Fulda und dessen Caritas-Einrichtung tiefen Dank ausgesprochen. Ihre Unterstützung leistet entscheidende Hilfe für besonders schutzbedürftige Gemeinschaften und festigt eine Verbindung, die bereits seit über einem Jahrzehnt besteht.
Das sechste barrierefreie Fahrzeug wird die bereits im Einsatz befindlichen Fahrzeuge ergänzen und der Caritas Iwano-Frankivsk helfen, noch mehr von der Kriegsnot betroffene Menschen zu erreichen. Der Besuch der Delegation und die fortgesetzten Spenden zeigen, wie sich die Partnerschaft seit 2022 weiter gefestigt hat. Für die Ukrainerinnen und Ukrainer, die unter den Folgen des Krieges leiden, bleibt diese Unterstützung eine lebenswichtige Stütze.






