20 March 2026, 14:29

Christian Ulmen in der Krise: Ex-Frau wirft Deepfake-Manipulation und Belästigung vor

Cartoon-Illustration eines Mannes in einem schwarzen Anzug mit weißem Hemd und schwarzer Krawatte sowie einer Frau in einem eleganten Kleid mit schwarzem Schal, beide mit ernsten Gesichtern, beschriftet mit "Scheidungsklage."

"jerks." nicht mehr auf Joyn verfügbar - Christian Ulmen in der Krise: Ex-Frau wirft Deepfake-Manipulation und Belästigung vor

Schauspieler Christian Ulmen sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt, nachdem seine Ex-Frau Collien Fernandes ihm schwere Vorwürfe gemacht hat – darunter die Manipulation von Deepfake-Inhalten und Online-Belästigung. Die Anschuldigungen, die Fernandes im März 2026 auf Instagram veröffentlichte, lösten eine Welle der Empörung aus: Der Beitrag erhielt über 350.000 Likes, und es wurden Parallelen zu prominenten Skandalen wie der Affäre Pelicot gezogen. Juristen diskutieren nun mögliche Anklagepunkte, auch wenn noch keine offiziellen Ermittlungen eingeleitet wurden.

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Ulmen und Fernandes, die 2011 heirateten und eine gemeinsame Tochter haben, waren 2023 nach Spanien gezogen. Ihre Trennung gaben sie im September 2025 bekannt – Monate, bevor Fernandes mit ihren Vorwürfen an die Öffentlichkeit ging. Sie enthüllte, dass Ulmen ihr im Dezember 2024 gestanden habe, gefälschte Profile und Deepfake-Material erstellt zu haben, was sie als eine Form "virtueller Vergewaltigung" bezeichnete.

Der Skandal hat bereits berufliche Konsequenzen: Der Streamingdienst Joyn nahm die preisgekrönte Comedyserie Jerks., in der beide Schauspieler mitwirkten, aus seinem Programm. Die Serie mit Fahri Yardım und Emily Cox war zuvor mit drei Deutschen Comedy-Preisen und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet worden. Trotz der Kontroverse betonte der Sender ProSieben, dass die Unschuldsvermutung weiterhin gelte.

Fernandes erhält öffentlich Unterstützung von Kollegen aus der Branche, während Medien den Fall als kulturellen Wendepunkt beschreiben. Rechtsexperten halten Anklagen nach spanischem Recht für möglich, etwa wegen Nötigung oder Verleumdung – bisher wurden jedoch keine offiziellen Schritte eingeleitet.

Die Vorwürfe haben Ulmens öffentliches Image nachhaltig beschädigt. Die Forderungen nach Konsequenzen werden lauter, während seine Karriereprojekte in der Schwebe hängen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die juristischen und ethischen Dimensionen des Falls. Der Skandal bleibt ein dominantes Thema – eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.

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